Mittwoch, 27. Februar 2013

"Hallo, ...

... ich bin die Heike und mein Kind schläft schon durch!"

Das war der allerallererste Satz, der im Rückbildungskurs vor 14 Jahren fiel. Ich weiß ihn heute noch. Unsere Babys waren ca. 3-4 Monate alt. Ich konnte es gar nicht fassen, aber die Runde ging tatsächlich so weiter. Jede Mutter definierte sich über die geleisteten Schlafstunden ihres Babys. Niemand stellte das in Frage. Man will ja nicht gleich auffallen, nicht wahr?!
Als die Runde an mir war, murmelte ich sowas wie "... ähm... und ich bin zufrieden mit meinem Baby, so, wie es ist." Was schon schwer genug für mich war.

Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass mein Baby sehr speziell war. Es schaute immer skeptisch. Es mochte keine fremden Leute und keinen Lärm. Es brauchte seinen gewohnten Tagesablauf. Ich besuchte einen PEKIP-Kurs. Ich war die Mutter, die fast die gesamte Stunde über mit dem Baby auf dem Schoß auf dem Ball saß und auf und ab wippte. Mein Kind wollte nichts von den anderen Kindern wissen. Es wollte auch nicht ohne Kleidung auf dem Boden liegen. Schon gar nicht auf dem Bauch. Und ich war die Mutter mit dem Fläschchen. Auweia.
Ich setzte den Kurs nicht fort.
Ich besuchte einen Babyschwimmkurs. Nach der ganzen Auspellerei war mein Baby schon so genervt, dass es im warmen Wasser nur noch schrie. Die anderen Mütter mit ihren entspannten Babys guckten von mitleidig bis genervt. Nach 5 Minuten waren wir wieder draußen. Ich setzte den superteuren Kurs nicht fort.
Mein Baby konnte ich nicht überall mit hinnehmen. Mein Baby bewegte sich wenig. Mein Baby schlief am besten in seinem eigenen Bett. Und nur dort. Mit 8 Monaten konnte es sitzen. Und saß und saß. Rollte nicht. Robbte nicht. Krabbelte nicht. Übte nicht, sich hochzuziehen oder gar zu laufen. Mein Baby war anders als in allen Ratgebern und als alle anderen Babys in meinem Umkreis. Mit 15 Monaten lief mein Junge ganz plötzlich.
Später ging das so weiter. Bis heute. Mein Junge hatte eine alleinerziehende Mutter. Mein Junge wollte niemals telefonieren. Mein Junge hat im Kindergarten andere Kinder getreten. Mein Junge hat keinen Musikkurs besucht. Mein Junge kannte sich nicht mit Star Wars aus. Mein Junge hat im Schwimmunterricht geweint. Mein Junge wurde frühzeitig eingeschult. Mein Junge war immer der Klassenbeste. Mein Junge hat wenig ferngesehen. Mein Junge war nie im Urlaub. Mein Junge musste in den Ferien mit auf meine Arbeitsstelle. Mein Junge hatte kein Handy. Mein Junge hatte kein Facebook. Mein Junge soll um 18 Uhr zum Abendessen zu Hause sein. Mein Junge darf keine Computerspiele spielen, die nicht für sein Alter geeignet sind. Mein Junge hat eine Kindersicherung auf seinem Computer. Immer musste ich mir anhören, dass mein Kind ja gar nicht "normal" ist. Wahlweise auch ich. Dass ich das doch mal so und so machen müsste.

Ich habe also schon sehr, sehr früh in meinem Mutterdasein gelernt, nur auf mein Kind und meinen Bauch zu hören. Alle Ratschläge, Entwicklungstabellen und sonstige Ideen griffen einfach nicht bei uns. Wir sind unseren eigenen Weg gegangen. Wurden schief angeguckt. Und haben irgendwann nur noch seufzendes Schulterzucken geerntet. Das alles hat mich gestärkt. Hat dazu beigetragen, gelassen auf die Entwicklung meiner Kinder zu schauen. Alles nicht so ernst zu nehmen.
Und es hat dazu beigetragen, nicht selber anderen Müttern meine Ansichten vorzutragen und überzustülpen. Wäre aus meiner Warte komisch gewesen, oder?! Und warum ist es aus der anderen Sicht anscheinend erlaubt?

Ich wünsche uns allen mehr Gelassenheit!


Dienstag, 26. Februar 2013

Abokiste 9.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Sonnenblumenbrot, 10 Eier, Feldsalat, Sauerkraut, Steckrübe, Möhren, Poree, Äpfel, Birnen, Mango, Weintrauben, Orangen, Clementinen

Das Obst kostet insgesamt 10 Euro, das Gemüse 10 Euro, das Brot 3,50 Euro und die Eier 3,90 Euro. Dann bekommen wir noch Käse für 6 Euro und Milch. Alles wird vom Gut Wulksfelde pünktlich und sehr bequem bis an unsere Haustür geliefert. Das alles reicht von Dienstag bis Freitag. Alle Familienmitglieder bekommen ihr Mittagessen außer Haus. Am Samstag kaufen wir auf dem Biobauernhof dazu, was wir ansonsten benötigen.

Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten. Ich finde, Häme, gegen wen auch immer, ist jetzt nicht angesagt und hilft auch nicht weiter. Kontrollen in Betrieben sollen ausgeweitet werden. Ich frage mich, was es bis jetzt für Kontrollen gibt, wenn europaweit geschummelt werden kann. Ich vermute, es liegt, wie andernorts auch, ganz schlicht am fehlenden Personal. Gelegenheit macht Diebe... oder: Schummler.
Wer wissen möchte, woher seine Eier wirklich kommen, kann auf dieser Seite die Nummer von seinem Ei eintragen und evtl. etwas über den Betrieb erfahren.

Unter Ökokiste.de sind viele Biokistenlieferanten versammelt.


Montag, 25. Februar 2013

Kaputt

An diesem Wochenende habe ich mir das Familienleben hauptsächlich vom Sessel aus angesehen. Irgendwer hat mir mein entspanntes Baby kaputt gemacht. Herzzerreißendes Weinen war angesagt, dazu wenig Hunger, Schnupfen und ein großes Nähebedürfnis. Also habe ich viel mit dem Adventsjungen gekuschelt und hoffe, dass er bald wieder heile ist. Dafür bin ich jetzt ganz schön kaputt.


Freitag, 22. Februar 2013

Filter Bubble - Nebenan 3

Kennt Ihr den Begriff der "Filter Bubble"? Die Filterblase ist die Blase im Internet, in der ich mich bewege. Interessanterweise werden sogar die Informationen, die ich bekomme, so gefiltert, dass sie zu meiner Blase passen. Was außerhalb passiert, bekomme ich nicht mit.
Ich denke, so ist es auch in der Blogwelt. Es gibt die Näh-, Stoff- und Strickblasen, die Muttiblasen, die Literatur- oder Filmblasen, die Koch- oder Fotoblasen, mein Liebster ist in der Technikschnickeldi- Blase usw. Diese Blasen überschneiden sich nur sehr selten und man bekommt nicht mit, was woanders passiert.
Ich habe in letzter Zeit meine Lesegewohnheiten überdacht und meine Leseabonnements entrümpelt und aufgefrischt. Habe ich in meiner Anfangsblogzeit viele Dekoblogs gelesen, interessieren mich im Moment andere Dinge. Und nur weil ich die vielen schönen Dinge lese, müssen das meine Blognachbarn noch lange nicht tun. So staune ich manchmal, dass es Leute gibt, die die Blogs nicht kennen, die für mich tägliche Pflichtlektüre sind.
Lange Rede, kurzer Sinn: hier meine Empfehlungen dieser Woche für Euch:

Ein Vater erzählt von seinem Leben mit 8 Kindern. "Alle acht Kinder mit derselben Frau?"

Bei Isabel Bogdan gibt es selbstgedichtete nicht ganz jugendfreie Limericks, was ihr jetzt, klaro!, ganz viele phantasievolle Kommentare eingebracht hat und die Blogstatistik sprengt.

Journelle sagt: "Ich spiele nicht mit Kindern" und spricht mir aus der Seele. Ich habe meine Kinder sehr gern, schon wieder: klaro!, aber mit ihren Rollenspielen kann ich wenig anfangen. Ich lese gerne vor oder erzähle ihnen etwas von der Welt, aber wie Journelle schreibt, die "selbstgekochten Luftgerichte" mag ich nicht besonders. Und vor Spielplätzen graust es mir!

Herr Buddenbohm schreibt über den Karneval in der Kita seiner Söhne und sein inniges Verhältnis zu Bastelmuttis. Und hier: Lyrik! Für solche Texte liebe ich ihn!

Nico Lumma schreibt mit einem Augenzwinkern über seine Erfahrungen vom Elternabend in Kita und Schule. Oder sollte das alles doch wahr sein?

Nessy über ihre Erfahrungen in Arztpraxen: "Und noch einen Aal dazu?"

Bauchabdrücke vom Schwangerschaftsbauch aus Gipsbinden mag ich nicht sonderlich. Meist werden die Brüste gleich mit eingegipst und dann hängt das gute Stück überm Sofa, wenn die Eltern zu Besuch kommen. Das wäre mir nix. Die einzig wirklich, wirklich wunderbare Idee, was man mit dem Bauchabdruck machen kann, sieht man hier im Video. Dafür hätte ich meinen Bauch auch eingegipst!

Auf arte kam vor ein paar Tagen ein Themenabend mit dem Titel: "Schwangerschaft - Geschäft mit der Angst". Ich fand die insgesamt drei Sendungen sehr interessant und ausgewogen. Der Umgang mit Schwangeren wurde gezeigt, dann eine Dokumentation über Frühchen und im letzten Teil ging es um das Abenteuer Schwangerschaft, das manche als richtiges Projekt angehen. Hier kann man die Sendungen noch für ein paar Tage komplett ansehen.

Heute vor 70 Jahren wurden die Geschwister Scholl hingerichtet.


meine Woche in Schnappschüssen: 1. da fühle ich mich immer angesprochen 2. Vesper 3. Mädchenkram für die Papatochter 4. Stoffbeutel sind wieder in 5. Daumendrücken für eine Geburt 6. neben mir auf dem Sofa 7. Liebestee 8. ein Kater Felix geht auf Reisen 

Donnerstag, 21. Februar 2013

Mein Blog als Buch

Warum ich einen extra Schwangerschaftsblog angelegt habe? Erstens: weil ich zunächst im Geheimen geschrieben habe und meine Einträge erst zur Halbzeit freigeschaltet habe. Zweitens: weil ich alles ausdrucken wollte. Und drittens: weil vielleicht nicht jeder Leser mit Schwangerschaftsgedöns zu tun haben will ;-)
Nun liegt die Schwangerschaft schon 9 Wochen hinter mir. Im Nachhinein wird die Zeit immer schöner. Ich weiß ja auch nicht, woran das liegt, ging es mir zum Schluss nämlich gar nicht so dolle. Immernoch freue ich mich jeden Tag darüber, dass ich ohne Schmerzen laufen kann. Die Wartezeit war wirklich anstrengend dieses Mal.
Und nun liegt es vor mir: das Buch über meine vierte Schwangerschaft und die glückliche Geburt des Adventsjungen hier zu Hause. Mit Freud und Leid, den Geburtsberichten aller vier Kinder und allen Fotos.
Einfach bei Blogdrucker den Blog hochladen, Format und Ausstattung wählen, fertig. Ging supereinfach und schnell! Nur ein paar Tage später hatte ich ohne viel Arbeit mein Buch in der Hand. Gute Bindung, guter Druck, gute Qualität. Bei Blurb habe ich auch schon ein Buch drucken lassen, damals von meinem ersten Blog. Da muss man sich allerdings erst noch eine Software runterladen und dann ist die Auswahl des Layouts etwas komplizierter. Mit epubli und blog2print habe ich keine Erfahrung.
Mit meinem Frische-Brise-Blog habe ich irgendwie den Zeitpunkt verpasst. Wenn man eine bestimmte Seitenanzahl erreicht hat, wird da kein Buch mehr draus. Ich hätte von Anfang an, wie ich mir auch eigentlich vorgenommen hatte, jedes Jahr einen Ausdruck machen lassen müssen. Das wäre jetzt mit mehr Arbeit verbunden.
Aber über mein ganz persönliches, kleines, neues Büchlein im Regal freue ich mich sehr!


Mittwoch, 20. Februar 2013

Kochen mit Kindern

In der Küche meiner Oma stand ein Stuhl mit einem platten Sitzkissen. Darauf saß meine Uroma in Kittelschürze, mit einer Schüssel auf dem Schoß und schälte Kartoffeln. Das tat sie, so lange, wie sie konnte. Als sie schon sehr alt war, wurde sie schließlich im Heim gepflegt. Der Stuhl war meist leer. Wenn ich in den Ferien bei meiner Oma war, saß ich auf diesem Stuhl und schaute Oma beim Kochen zu. Manchmal schälte ich die Kartoffeln. Wir schwatzten und ich sah meiner Oma bei ihren Handgriffen zu, tausendmal getan, erprobt. Ich fand es schön, da in Omas kleiner Küche.
Bei uns zu Hause gab es keinen Stuhl. Die Küche war schmal. Gekocht wurde nur am Wochenende. Oft auch von meinem Papa. Ich mochte die Küche nicht besonders, denn mein Bruder und ich mussten am Abend immer abwaschen, einen Geschirrspüler hatten wir nicht. Das war oft Thema von Streitereien.
Während meiner Ausbildung gab es einen kleinen Kreis Mitschüler, mit denen ich mich einmal in der Woche zum Kochen getroffen habe. Jeder war mal Gastgeber und wir probierten uns aus. Das hat Spaß gemacht und war sehr gesellig.
Als ich alleine mit meinem Großen gewohnt habe, hat er mir viel mitgeholfen. Ich habe ihn Gemüse schnippeln lassen und Teig kneten und noch mehr. Je mehr Kinder ich nun habe, desto öfter merke ich, dass ich "meine" Küche als Rückzugsort nehme. Ich mache die Tür zu, koche und backe vor mich hin und möchte meine Ruhe haben. Wenigstens ein Mal am Tag. Kochen mit Kindern ist wuselig und nichts für Perfektionisten.

In Kindergarten und Schule gibt es immer mehr Kinder, die Obst- und Gemüssorten nicht kennen. Sie wissen nicht, wie Mehl entsteht und daraus ein Brot, woher die Fischstäbchen kommen und manche sollen tatsächlich glauben, dass es lila Kühe gibt. Als ich einmal den Weg vom Korn zum Brot erzählt habe, mit allen Zwischenschritten, also wirklich allen, waren die Kinder total aus dem Häuschen. Ich sehe heute noch ihre strahlenden Augen vor mir! Immer seltener wird zu Hause selbst und frisch gekocht. Oma und Opa wohnen weit weg. Wo sollen Kinder Herkunft und Umgang mit Lebensmitteln lernen, wenn die Eltern es selbst nicht wissen? Durch meine Arbeit in der Schule weiß ich, dass wir einfach nicht davon ausgehen können, dass die Kinder das in ihren Familien lernen. Das hat viele Gründe und ist ganz sicher beklagenswert. Eigentlich müssten viele Eltern gleichsam in die Lehre gehen. Nur, an die kommt man schwer heran. Es gibt viele Elternschulen etc. aber die Angebote sind freiwillig, also Wille und Zeit (!) müssen von den Eltern kommen. Verdonnern können wir niemanden, auch wenn wir es oft gerne möchten.
Der kleinste gemeinsame Nenner für die Kinder ist also die Schule. Dort kommen alle Kinder hin und die allermeisten von ihnen sind neugierig und wollen alles wissen und lernen. Das ist unsere Chance! Praktische Arbeit macht allen Spaß und muss dringend ausgeweitet werden. Wenn wir wollen, dass in Zukunft weniger Lebensmittel weggeworfen werden und weniger Fertiggeriche konsumiert werden, müssen wir bei den Kindern ansetzen. Und wenn ein Kind beim nächsten Einkauf sagt, dass es gerne Zucchini haben will und mal nicht den süßen Kinderjoghurt, dann fangen vielleicht auch die Eltern an, über Lebensmittel und deren Verarbeitung nachzudenken. Deshalb bin ich dafür, dass Kinder in den Institutionen kochen und alles über Lebensmittel lernen.

Und ich stelle jetzt einen Stuhl in meine Küche.




Passend zum Thema: Das große Familienkochbuch oder auch Kochen für die Familie: 365 Rezeptideen.


Dienstag, 19. Februar 2013

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Heute wäre meine Mutter 60 Jahre alt geworden. Seit fast 9 Jahren ist sie nicht mehr hier. Manchmal will ich sie noch so viel fragen. Schade, dass sie nicht dabei war in den letzten Jahren. Es ist doch so viel passiert. Im letzten Jahr habe ich von ihr geträumt. Kurz nachdem meine Oma, ihre Mutter, gestorben ist. In meinem Traum saßen beide einander zugewandt auf einer Bank in der Sonne. Ich ging auf sie zu und sie haben beide herzlich gelacht. Ganz entspannt und fröhlich sahen sie aus. Und frisch und gesund. Ein schönes Bild. Es ist gut.


Montag, 18. Februar 2013

Lasagne

Hier habe ich schon mal meine Geschichte zur Lasagne erzählt. Ich liebe Lasagne! Ja, auch mit Fleisch.
Bei der Berichterstattung der letzten Zeit habe ich mal wieder richtig Lust darauf bekommen. Und ich mag es überhaupt nicht, dass jetzt Leute mit dem Finger aufeinander zeigen und sagen "Siehste!".
Früher, als ich alleine gewohnt habe, habe ich sehr oft Tiefkühllasagne gegessen. Ich kam spät von der Arbeit und war froh, einen kleinen Vorrat zu haben. Für mich alleine wollte ich nicht kochen. Ich konnte auch nicht sonderlich dolle kochen. In meiner Generation gibt es sehr viele Leute, die nicht kochen können oder wollen. Außerdem kam mir Lasagne immer so wahnsinnig kompliziert vor. Viel Geld hatte ich auch nicht und einen echten Fleischer gab es im Umkreis gar nicht. So hatte ich wenigstens ein warmes Essen für mich, das satt machte und gar nicht so schlecht schmeckte.
Gestern habe ich Lasagne für die ganze Familie gemacht. Ich habe gar kein richtiges Rezept dafür und vielleicht verdrehen echte Italiener jetzt die Augen. Aber uns schmeckt es wunderbar.
Für eine 40cm lange Auflaufform nehme ich 500g Lasagneblätter. Ich brate 500g Hackfleisch an (es gibt auch Sojagranulat, was der Konsistenz gleicht, oder es geht ganz ohne) und schnipple ein bisschen Gemüse, z.B. Möhren, Knollensellerie, Paprika oder Zucchini dazu. Dann gieße ich alles mit 500ml passierten Tomaten auf, würze mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern und lasse die Sauce ein bisschen köcheln.
In der Zwischenzeit mache ich die Bechamelsauce. Dafür ein Stückchen Butter (ca. 50g) schmelzen, ca. 3 Esslöffel Mehl dazu und anbräunen. Dann mit 1 Liter Milch oder Brühe aufgießen. Schnell rühren, damit nichts klumpt. Unter Rühren ein bisschen köcheln, bis die Sauce cremig ist. Würzen mit Salz, Pfeffer und Muskat.
Schon kann alles abwechselnd in die Auflaufform geschichtet werden. Zum Schluss 200g geriebenen Käse drüber und dann bei 200 Grad ungefähr 30 Minuten im Ofen backen. Fertig.
In meiner großen Auflaufform sind 8 Portionen drin. Von 4 Portionen ist die Familie gestern gut satt geworden, die beiden Kleinen haben sich eine Portion geteilt. 2 Portionen habe ich nun eingefroren und die anderen 2 Portionen kann ich in der Woche essen. Wenn man den Preis einer Tiefkühllasagne mit dem Preis meiner selbstgemachten Lasagne vergleicht, ist meine nicht viel teurer.
Gestern hatte ich noch den Gedanken: Vielleicht sollten die Kinder in unserem Land in der Schule lieber kochen lernen?


Sonntag, 17. Februar 2013

Süße Auslosung

Hui! Ihr seid ja Klasse! Hach, was habe ich mich über die vielen lieben Valentinskommentare gefreut! Hat mir richtig gut getan. Vielen Dank!
Ich wollte mal wieder eine ganz klassische Verlosung mit Zettelchenziehen machen. Dafür habe ich die über 150 Kommentare, die hier und über mein Kontaktformular eintrudelten, ausgedruckt und ausgeschnitten. Die Kinder haben beim Falten geholfen. Mutzelchen dachte, dass wir das heute gaaaaar nicht schaffen, so viele Zettel waren es.
Aber dann war es soweit, der Teenie, das Mutzelchen und der kleine Bruder haben jeder einen Zettel gezogen. Die Gewinnerinnen seht Ihr auf den Bildern. Herzlichen Glückwunsch! Meldet Euch bitte über mein Kontaktformular und schickt mir Eure Adresse, damit sich das leckere Dattelkonfekt auf den Weg machen kann.
Alle anderen dürfen sich gerne im Onlineshop der kleinen Manufaktur aus Hamburg umschauen, die Inhaberin dankt recht herzlich.

der Gewinn (ohne Schale)

Samstag, 16. Februar 2013

2 Monate

Mit 2 Monaten...

*  hat man schöne Pausbäckchen bekommen
*  wachsen die Haare am Oberkopf langsam nach
*  ist man aus der "Anfängergröße" 56 rausgewachsen
*  bleibt man immer gelassen
*  guckt man den Geschwistern hinterher
*  schläft man in der Nacht auch mal 6 Stunden am Stück
*  ist man am Tag auch schon 4 Stunden ununterbrochen wach
*  kriegt man seine Finger in den Mund
*  hat man den ersten Schnupfen erlebt
*  hat man lange gebogene Wimpern
*  probiert man viele Töne aus und wundert sich selbst darüber
*  ist man ganz leicht zum Lachen zu bringen
*  hat man die hellblausten Augen der Welt und den süßesten Haarwirbel rechts an der Stirn
*  strampelt man so doll, dass Mama kein Foto von den Füßen machen kann


Freitag, 15. Februar 2013

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Idee: Soulemama

Donnerstag, 14. Februar 2013

Süße Verlosung!

Vor einer Weile habe ich auf unserem Biobauernhof im Laden eine neue Nascherei entdeckt. Die schlichte und schöne Verpackung ist mir sofort aufgefallen. Eine Schachtel wanderte in den Einkaufswagen. Damals war ich noch schwanger mit dem Adventsjungen und diese süßen Kugeln erinnerten mich an Energiekugeln, die in mancher Literatur für Schwangere und Stillende empfohlen werden.
Als ich mir die Schachtel genauer anschaute, stellte ich fest, dass die kleine Manufaktur "Teufelswerk und Engelsgabe" hier bei mir in Hamburg sitzt. Quasi um die Ecke. Ich schrieb der Inhaberin Katrin Wolff eine Nachricht, ob ich meinen Lesern davon berichten darf und sie lud mich kurzerhand zu sich in die Manufaktur ein. (Achtung, das ist KEIN Laden! Kein Publikumsverkehr!) Darüber freute ich mich riesig und so machten sich der Adventsjunge und ich uns vorgestern auf den Weg.
Unterwegs kam ich an einem großen Süßwarenwerk einer weltumspannenden Marke vorbei. Nein, danke, darauf kann ich verzichten. Im alten Fabrikgebäude nebenan werden nämlich die köstlichsten Schlemmereien von Hand und mit viel Liebe hergestellt. Katrin begrüßte mich sehr herzlich in ihrer kleinen Küche, in der eine Mitarbeiterin gerade beim Rollen der süßen Kugeln war.
Woraus sind denn nun die Kugeln? Die Basis bilden fair gehandelte Datteln aus Tunesien. Dazu kommen je nach Sorte Mandeln, Kakao, Kaffee, Haselnüsse, Kokosflocken und mehr. Alles aus kontrolliert biologischem Anbau. Und vielleicht ahnt Ihr es schon: das Dattelkonfekt schmeckt wunderbar! Datteln pur mag ich gar nicht, weil sie viel zu süß sind, aber in der Verbindung mit Kakao, Nüssen oder auch Kirschen sind sie ein Gedicht! Noch dazu sind sie gluten- und laktosefrei und vegan, also für viele Bedürnisse geeignet. Sie geben Energie, machen satt und glücklich.  Hier sind alle Sorten.  Und hier der Onlineshop.

Am heutigen Valentinstag denkt man an seine Lieben. Und wisst Ihr was? Meine Leser, Euch, zähle ich auch dazu. Täglich erreichen mich viele Nachrichten, hier im Blog oder auch über mein neues Kontaktformular. Das ist eine gute Möglichkeit auch für stille Leser. Ich freue mich riesig darüber! Oft bin ich gerührt, berührt und freue mich, wenn ich helfen kann und so vielen von Euch mit meinen Beiträgen den Tag verschönern kann. Danke für Euer Vertrauen und Eure Rückmeldungen!
Von meinem Ausflug habe ich 3 Päckchen mit jeweils 4 verschiedenen Sorten Dattelkonfekt mitgebracht, die ich nun verlose. Kathrin hat sie mir für meine Blogleser geschenkt. Vielen lieben Dank dafür!

Alle, die bis Samstag, den 16.02. 2013, Mitternacht, hier einen Kommentar hinterlassen, wandern in den Lostopf. 

Und weil ich doch so neugierig bin, beantworte mir doch bitte, wenn Du möchtest, eine klitzekleine Frage: was gefällt Dir an meinem Blog? Dankeschön! Einen schönen Valentinstag Euch! 




Mittagspause mit viel Süßem ;-)
4 Sorten zum Verlosen

Mittwoch, 13. Februar 2013

Süße Mission

Gestern war ich auf süßer Mission für meine lieben Leser. Schaut unbedingt morgen hier vorbei, dann bekommt Ihr etwas von den unglaublich leckeren Kugeln ab. Huch, Ihr müsst dann aber schnell sein, sonst nasche ich alle selber ;-)

Ups, schon wieder eine weg!

Dienstag, 12. Februar 2013

12 von 12 im Februar

12 Bilder von meinem Tag. Seit ich mir mit dem Bildersammeln nicht mehr so einen Stress mache, klappt es besser. Ich stelle mir vor, dass ich mir das in 20 Jahren anschaue und mich an meinen Alltag erinnern kann. Was heute noch bemerkenswert war:

* das Tröten der Wildgänse beim Flug ins nahe Naturschutzgebiet kurz nach Mitternacht
* der stolze Blick vom kleinen Bruder, als er sich ganz alleine angezogen hat und Erster ist
* das Matschauge vom Adventsjungen
* mein Ausflug zu einem süßen Ort (mehr davon bald hier im Blog)
* Kartoffelsuppe zum Mittag
* Sonnenstrahlen
* der Schnack mit der Freundin
* der Teenie, der beim Wäschezusammenlegen geholfen hat
* das Gurren des Adventsjungen und sein Staunen darüber
* die alte Frau, die beim Blick in den Kinderwagen strahlende Augen bekommt
* das Mutzelchen, das astrein ein englisches Kinderlied singen kann
* der Liebste, der alle Kinder ins Bett bringt, damit ich zum Aquafitness gehen kann

Eine Teilnehmerliste gibt es hier.

Wachmacherdusche
Frühstück
Wäscheberge vom Baby
Schneeflockenzauber
unterwegs in geheimer Mission
Baby schon wieder umziehen
Kuschelstunde auf dem Sofa
Wiegetücher verpacken
Faschingspfannkuchen
Formularkram
neue Stoffe bewundern
meine wöchentliche Sportstunde

Abokiste 7.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Dinkel- Haferbrot, 10 Eier, Feldsalat, Sauerkraut, Chinakohl, Möhren, Pastinaken, Kresse, Äpfel, Mango, Bananen, Weintrauben, Blutorangen

(Pssst, heute ist 12 von 12. Am 12. eines Monats macht man Fotos seines Tagesablaufs und zeigt dann 12 davon im Blog. Mein Tag ist noch lang, deshalb kommen meine Fotos erst heute Abend.)


Montag, 11. Februar 2013

Winterzeit

Von mir aus könnte der Winter noch ein Weilchen dauern. Wann sonst kann man solch tolle Naturschauspiele bewundern? Nach dem Sonntagsspaziergang mit den Kindern, von dem wir alle mit rosigen Wangen nach Hause kamen, gab es zu Hause schöne heiße Kartoffelsuppe. Der Teenie hat auch nur kurz die Augen verdreht, als er hörte, dass in der pürierten Suppe neben Kartoffeln auch Pastinake, Steckrübe, Sellerie, Möhren und Petersilienwurzel drin war. Es hat allen sehr gut geschmeckt.
Vielleicht kann der Winter auch noch ein bisschen dauern, weil mir im Moment alles zu schnell geht. Der Adventsjunge ist nun schon 8 Wochen alt. Schon! Konnte es mir vor allem beim ersten Kind alles nicht schnell genug gehen, möchte ich jetzt am liebsten die Zeit anhalten, um die besonderen ersten Momente mit dem Baby in Ruhe auskosten zu können. Ich weiß ja, wie fix die Kleinen groß werden.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!


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