Dienstag, 31. Juli 2012

Urlaub im Norden - Gut Oestergaard

Jetzt, wo wir unseren Urlaub für das nächste Jahr wieder fest gebucht haben, verrate ich Euch, wo genau wir Urlaub gemacht haben: Auf dem herrlichen Gut Oestergaard. Nur 2 Stunden von Hamburg entfernt, liegt das Paradies zum Entspannen. Die Kinder sind glücklich und den ganzen Tag beschäftigt: Tiere streicheln, Ball spielen, Kettcar fahren, rudern... Und wir Eltern sind entspannt, weil die Kinder ihren Spaß haben, weil die Wohnung großzügig und komfortabel ist, weil die Landschaft drumherum so schön ist, einfach weil es der perfekte Urlaub für uns ist. Wir freuen uns schon sehr aufs nächste Jahr. Und wenn Ihr mal dort seid, grüßt schön von mir ;-)


Montag, 30. Juli 2012

Urlaub im Norden - Geltinger Birk

Die Geltinger Birk ist ein einmalig schönes Naturschutzgebiet. Es liegt auf einem Landzipfel am Ausgang der Flensburger Förde und gleichzeitig an der Ostsee. Letztes Jahr sind wir linksherum gelaufen, an der Mühle Charlotte vorbei. In diesem Jahr sind wir rechtsherum gelaufen, weil wir zum Leuchtturm Falshöft wollten. Am Leuchtturm befindet sich ein wunderbar weicher Sandstrand und das blauste Meer überhaupt. Und noch etwas hat uns wieder dorthin gezogen: der Birk-Kiosk am Parkplatz an der Mühle Charlotte. Hier gibt es selbstgemachte schmackhafte kleine Speisen. Die Möhren-Ingwer-Suppe mit Knoblauchbrot ist sehr gut, aber auch der Kartoffelsalat ohne Mayo oder die verschiedenen Blechkuchen. Hier gibt es auch wunderbare Postkarten vom Fotografen Andreas Große, dem wir schon auf der Ausstellung in Unewatt über den alten Fischer "begegnet" sind.


Sonntag, 29. Juli 2012

Urlaub im Norden - Lieblingscafés

Hier eine kleine feine Liste unserer, bis jetzt entdeckten, Lieblingscafés unserer Urlaubsregion. Wir sind ja solche Schlemmermäulchen! Und wenn es uns irgendwo gefällt und gut schmeckt, kommen wir immer wieder an diesen Ort. Dann sitzen wir da und freuen uns, wie gut wir es doch haben.
Das Café Kranz ist liebevoll mit Antiquitäten eingerichtet und hat einen schönen Garten. Die Kuchenauswahl ist groß und sehr schmackhaft. Wenn es voll ist, muß man allerdings etwas Wartezeit in Kauf nehmen.
Bei Anna und Meehr sind wir schon seit dem letzten Urlaub Stammgäste. Das Betreiberpaar ist überaus sympathisch und nimmt sich viel Zeit für die Gäste. Die Speisen und Kuchen sind außergewöhnlich und ansprechend. Auf der kleinen Terrasse hat man einen schönen Blick aufs Meer und den Yachthafen Langballigau.
Janbeck*s Café haben wir erst spät entdeckt. Im skandinavisch eingerichteten Gastraum hatten wir das Gefühl bei Bekannten zu Besuch zu sein. Kinder waren sehr willkommen. Auf dem alten Dreiseitenhof gibt es noch eine interessant aussehende Pension.

Café Kranz
Anna und Meehr
Janbeck*s Café

Freitag, 27. Juli 2012

Schnüsch

Schnüsch? Was ist das denn? Lustiger Name, nicht wahr?! Das ist der Name einer traditionellen Suppe aus Angeln, der Gegend an der Flensburger Förde. In der schmackhaften Suppe sind viele junge Gemüsesorten aus dem Garten in Milch. Die Suppe heißt deshalb auch manchmal "Quer durch den Garten-Suppe", man nimmt also, was der Garten so hergibt. Je nach Region und Familienvorlieben ist die Suppe nur mit Milch und Butter gekocht und dann etwas flüssiger oder mit einer richtigen Mehlschwitze angerührt. Manchmal wird auch noch Sahne genommen. Ich habe für Euch ein Rezept herausgesucht:

Man nehme:

400g Kartoffeln
200g Möhren
200g Bohnen
200g Erbsen
200g Kohlrabi
1 Liter Milch
50g Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Bund frische Petersilie


* das Gemüse in Salzwasser kochen und abgießen
* dann die Milch erhitzen, das Gemüse dazugeben, 10 Minuten ziehen lassen, die Butter darin zerfließen lassen
(* für eine Mehlschwitze die Butter schmelzen, 1-2 Esslöffel Mehl darin schaumig bräunen und mit Milch aufgießen, mit dem Schneebesen ordentlich rühren, sonst klumpt es, aufkochen lassen, würzen, Gemüse dazu)
* mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
* ordentlich frische gehackte Petersilie draufstreuen
* dazu kann man auch geräucherten Schinken essen


Alle Ortsansässigen mögen mir verzeihen, falls es nicht "ihrem" Familienrezept entspricht ;-)
Vorschläge nehme ich gerne entgegen.



Urlaub im Norden - Flensburg

Seit ich 1993 von Berlin aus auf Klassenfahrt in Flensburg war, zieht es mich immer wieder in die Stadt. Vielleicht ist es der Hafen, vielleicht die riesige Shoppingmeile, vielleicht die malerischen engen Gassen, vielleicht der unverkennbar dänische Einschlag, vielleicht die Erinnerung an eine Jugendliebe, die ich damals hier traf, wer weiß...
Im Urlaub haben wir uns mit den Kindern die alte Museumswerft angeschaut und sind dann zur Roten Straße geschlendert. Die Hinterhöfe dort sind absolut sehenswert und die Läden laden zum Stöbern ein. Im Suppenlädchen haben wir phantasievolle, frisch zubereitete Suppen gegessen, die man alle vorher probieren darf, während für die Suppenkasper  Kinder ein großer Bücherkorb bereitstand. Zum Abschluss unseres Flensburg-Besuches haben wir die Phänomenta direkt am Nordertor , dem Wahrzeichen der Stadt, (das vor 20 Jahren noch nicht so merkwürdig eingebaut war) besucht. In der großen Ausstellung kann man Stunden verbringen. Kinder dürfen alles anfassen und ausprobieren. Das war besonders für den Teenie interessant. Aber auch die beiden Kleinen hatten ihren Spaß, für sie stand außerdem die Zwergenphänomenta offen. Am Nachmittag waren wir alle platt und wir fuhren zur Erholung wieder aufs Land.


Donnerstag, 26. Juli 2012

Urlaub im Norden - Barfußpark Schwackendorf

Seit dem letzten Jahr schon haben wir uns vorgenommen, im Urlaub wieder in den Barfußpark Schwackendorf zu fahren. Es hat uns allen wieder sehr viel Spaß gemacht. Das Kneipp-Becken und der nasse Matsch waren bei der Sommerwärme eine schöne Abkühlung. Und im nächsten Jahr macht vielleicht auch unser kleiner Bruder seine Füße dreckig. Er ist ja sooo zimperlich ;-)


Mittwoch, 25. Juli 2012

Urlaub im Norden - Wikingermuseum Haithabu

Haithabu bei Schleswig gehörte vor 1000 Jahren zu den bedeutendsten Handelsplätzen im gesamten Ostseeraum. An dieser Stelle wurden während zahlreicher Grabungen viele kostbare Stücke gefunden, die im Wikingermuseum Haithabu zusammengetragen wurden. Im Hafenbecken wurden viele Alltagsgegenstände, Waffen, Glasperlen, Schmuck, Goldmünzen und sogar ein versunkenes Langschiff gefunden. Faszinierend! Die Ausstellung ist klein und fein, es gibt viel zu lesen. Für kleinere Kinder eine Geduldsprobe, für unseren Teenie ideal. Dafür ist das neu erbaute Freilichtmuseum, das man über einen Wall erreicht, viel interessanter auch für jüngere Kinder. In den nahezu fensterlosen Häusern kann man sehen, wie Mensch und Tier damals unter einem Dach gelebt haben. Die Schlafplätze, ausgelegt mit Fellen, wollten die Kinder glatt ausprobieren. Das war für uns und die Kinder gleichzeitig spannend. Die Familienkarte für Museum und Museumsdorf ist mit 15 Euro recht günstig. Nach unserem Rundgang haben wir im Museumscafé gegessen. Sehr gefreut hat uns, dass nahezu alle Speisen bio und regional waren. Toll war, dass alle Speisen frisch zubereitet auf einem großen Buffet standen und man sich aus unterschiedlichsten Salaten, Fleisch und Brot je nach Hunger und Geldbeutel selber sein Menü zusammenstellen konnte.


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