Dienstag, 31. Januar 2012

Abokiste 5.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Roggenvollkornbrot, 3 Sorten Käse, 10 Eier, Salat, Spitzkohl, Zucchini, Tomaten, Möhren, Porree, Äpfel, Bananen, Orangen, Sweeties

Die Kinder begrüßen unseren "Gemüsemann" begeistert. Ich nehme die Kiste entgegen und trage sie zu unserem Tisch. Fürs Foto drapiere ich den Inhalt der Kiste ein bißchen. Kleine Hände streicheln den Spitzkohl. Jetzt wird ausgehandelt, wer zuerst die Banane mit dem Aufkleber haben darf. Während die Kinder kauen, räume ich die Kiste aus.

Und wie sieht der Rest vom Bild aus? So wie jede Woche, wenn unsere Kiste auf dem Tisch steht ;-)


Montag, 30. Januar 2012

Es geht aufwärts!

Vielen Dank für alle lieben Genesungswünsche! Heute hat unser Mutzelchen bis 9 Uhr geschlafen. Als sie die Augen öffnete, hat sie mich richtig fröhlich angelacht. Da habe ich erst gemerkt, was in den letzten Tagen gefehlt hat. Dazu scheint heute die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und es ist knackig kalt. Und schaut mal, was ich entdeckt habe: die ersten Schneeglöckchen! Das ist übrigens dieselbe Pflanze wie 2011 und 2010


Sonntag, 29. Januar 2012

Sonntag

Das Fest am Samstagabend ist wunderbar. Wir freuen uns mit unseren Freunden, dass sie schon so lange miteinander verheiratet sind, drei tolle Töchter haben und ein gemütliches Haus haben. Wir sind spät zu Hause. Dafür lassen uns die Kinder, mit ein paar kurzen Unterbrechungen, bis um 8 Uhr ausschlafen. Wir trödeln und schaffen es heute nicht zum Gottesdienst. Wir frühstücken frische Brötchen. Das Mutzelchen macht uns Sorgen. Ich weine deswegen. Aus ihrem Ohr läuft ununterbrochen etwas heraus. Ich telefoniere mit der Arzthotline der Krankenkasse. Ein zügiger Arztbesuch wird uns empfohlen. Der Liebste fährt mich und das Mutzelchen zum Kinderkrankenhaus. Wir warten zwei Stunden und sind die Einzigen mit eigenem Spielzeug und Büchern. Der Arzt verschreibt ein Antibiotikum für 7 Tage. Der OP-Termin steht noch in den Sternen. Der Liebste holt uns wieder ab. Auf dem Rückweg fahren wir an der Notapotheke vorbei. Großer Andrang dort. Der Bäcker hat auch geöffnet. Ich kaufe uns Kuchen. Spät gibt es Mittag, Woknudeln. Wir spielen, hören Hörbücher, trinken Tee und faulenzen. Als die Kinder im Bett sind, führen wir Familientelefonate. Morgen werde ich mit dem Mutzelchen wieder zum Arzt müssen, um eine Krankschreibung für meinen Arbeitgeber zu bekommen.

Eine Woche habe ich mich nun am Tagebuchbloggen versucht. Gar nicht so einfach, all die kleinen und großen Dinge, die an einem Tag passieren, aufzuschreiben. Vieles ist Routine und wird gar nicht mehr registriert. Die Woche war anstrengend und begleitet von vielen Sorgen. Ich nehme die mir gegebene Zeit hin und versuche, das Beste draus zu machen. Manchen Leser mag das interessieren, manchen nicht. Hier die Woche im Überblick:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag





Samstag, 28. Januar 2012

Samstag

Die Nacht ist kurz. Ich stehe früh auf, weil ich meine Hilfe in der Gemeinde angeboten habe. Ich ahnte ja nicht, dass so eine schlaflose Woche hinter mir liegen würde. Als es dämmert, stehe ich viel zu früh an der Bushaltestelle. In der Gemeinde dekoriere ich Tische, schneide Gemüse und Eier und richte Platten her. Nach drei Stunden fahre ich zum Fahrradladen und bekomme mein Schätzchen wieder. 75 Euro hat die Reparatur gekostet. "Bis bald" sagt der Fahrradmonteur. Weiß er mehr als ich? Über glatte Straßen radle ich vorsichtig nach Hause. Der Liebste war in der Zwischenzeit mit den Kindern auf dem Biobauernhof. Jetzt kocht er Blumenkohlcurry. Beim Mutzelchen ist das Trommelfell geplatzt. Klebrige Suppe kommt aus dem Ohr. Ist wohl nicht dramatisch, die Schmerzen dürften jetzt nachlassen. Bleibt die Frage, ob die geplante Operation in zwei Wochen, bei der Paukenröhrchen ins Trommelfell eingesetzt werden sollten, stattfinden kann. Wir essen Kekse und hören Leonard Cohen. Nachher kommt unsere Babysitterin, denn wir sind zu einer Silberhochzeit eingeladen.




Freitag, 27. Januar 2012

Freitag

In der Nacht hat das Mutzelchen wieder Ohrenschmerzen und zieht in unser Bett um. Am Morgen werde ich von einem Knacken geweckt. Das Geräusch kenne ich, im Halbschlaf brauche ich aber eine Weile, um es zu identifizieren. Es ist die Kindersicherung einer Medikamentenflasche! Ich springe auf. Der kleine Bruder hat sich einen Stuhl an den Schrank geschoben und den Fiebersaft geklaut. Dann entdecke ich, dass es über Nacht geschneit hat. Die 3cm Neuschnee reichen aus, um auf der Straße einen Stau zu verursachen. Wir frühstücken und verabschieden den Liebsten. Ich gehe heute wieder nicht arbeiten. Die Kinder sind sehr anhänglich und quengeln und weinen viel. Wir kuscheln und schauen uns Bücher an. Irgendwann spielen die beiden ein wenig. Ich schneide Stoffe zu. Nach dem Essen kommt der große Sohn von seiner Klassenreise wieder zurück. Wann ist er denn so groß geworden? Er erzählt vom Harz und vom Skifahren. Über die "Schneemassen" hier in Hamburg kann er nur müde lächeln. Der Liebste kommt und wir fahren zu einem Gartencenter um ein Geschenk zu kaufen. Die beiden Kleinen verlieben sich in Primeln. Zum Abendbrot essen die Kleinen Honigbrote, der Große schläft schon. Jetzt nähe ich noch ein bißchen und nehme mir vor, früh ins Bett zu gehen.








Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.


Idee: Soulemama

Donnerstag, 26. Januar 2012

Donnerstag

In der Nacht weint das Mutzelchen. Sie ist sehr heiß und klagt über Ohrenschmerzen. Das ist es also, was sich gestern angebahnt hat. Ich gebe ihr Fiebersaft und Nasentropfen und hole sie in unser Bett. Kaum dämmere ich weg, höre ich den kleinen Bruder weinen. Ich wanke rüber ins Kinderzimmer und decke ihn wieder zu. Dann liege ich wach und schlafe erst kurz vor dem Weckerklingeln wieder ein. Am Morgen rufe ich auf meiner Arbeitsstelle an und melde mich für die nächsten beiden Tage ab. Der Liebste macht sich fertig und will zur Arbeit gehen. Dann rufe ich beim HNO-Arzt an. Wir dürfen schon in 45 Minuten kommen. Oh, wir haben noch nicht gefrühstückt und die Kinder sind noch nicht angezogen. Der Liebste hilft mit und fährt uns dann beim Arzt rum. Wir brauchen diesmal zum Glück nicht lange warten. Das Mutzelchen hat eine schöne Mittelohrentzündung. Wir wollen abwarten und hoffen, dass sich das Problem mit der OP endlich erledigt. Draussen ist es eiskalt, aber die Sonne scheint. Ich fahre mit den Kleinen mit dem Bus nach Hause. Das Mutzelchen weint, weil sie friert. Zum Mittag gibt es Backgemüse aus Kartoffeln, Möhren, Pastinaken und Zucchini mit Hüttenkäse und Kresse. Mutzelchen schläft danach ein. Ich hänge meine neue Fensterdekoration auf. Später reiche ich Hustensaft, Taschentücher, Nasentropfen, koche Tee, gebe Spielzeug aus, überwache den kleinen Bruder mit der Bastelschere, creme das Mutzelchen ein, schlichte Streit, räume die Küche auf, werfe die Waschmaschine an, sauge die gesamte Wohnung... Ich bin quasi den ganzen Tag auf den Beinen. Der Liebste kommt zum Abendbrot. Nach dem Sandmännchen schlafen die beiden Kleinen schnell ein. Jetzt lassen wir uns mit einer Tasse Tee von Bildern aus Schweden berieseln und hoffen auf eine ruhige Nacht. Ich habe kalte Füße. Morgen kommt der Große von der Klassenfahrt wieder. Ich bin gespannt, was er zu erzählen hat.





Ich bin verliebt!

Und zwar in skandinavische Glaskunst! Für unsere neuen großen Fenster habe ich lange nach einer schönen Dekoration gesucht. Ich habe irgendwo im Internet Lichtfänger aus Glas gesehen. Als ich ihnen auf die Spur kam, war ich enttäuscht. Die sind aus den 60er und 70er Jahren und praktisch nicht mehr erhältlich! War klar, dass ich mal wieder einen exklusiven Geschmack habe. Aber wie der Zufall es so will, habe ich im großen Auktionshaus solche Dinger entdeckt. Und jetzt schmücken sie unsere Fenster und ich gebe sie nicht mehr her. Sind sie nicht hübsch? Die oberen drei sind aus einer Serie von 1969 mit dem Thema "Arche Noah" von Holmegaard aus Dänemark. Schaut Euch nur mal Noahs Bart an! Herrlich! Dass sie einer Serie entstammen macht die Sache nicht besser, denn nun ist mein Jagdfieber geweckt ;-) Das Glastück mit der Eule kommt aus Schweden und müsste vom Stil her aus derselben Zeit stammen. Hatte ich schon gesagt, dass ich verliebt bin?






Mittwoch, 25. Januar 2012

Mittwoch

Am Morgen ist es eisig kalt. Ich verabschiede mich vom Liebsten und den immernoch kranken Kindern. Mein Fahrradschloss ist eingefroren, ich befürchte, zu Fuß zur Arbeit gehen zu müssen. Ich kriege es nach langem Rütteln auf. Beim Fahren stimmt irgendetwas mit meiner Gangschaltung nicht. Plötzlich knackt es in der Nabe und ich kann kaum noch treten. Mist!
In der Schule prangt am Vertretungsplan ein dicker Smiley, denn alle Kollegen sind da. Im Unterricht fällt mir ein Junge, an dessen Verhalten ich mir manchmal die Zähne ausbeiße, in den Arm und sagt "Ich hab dich lieb!" Mir wird unheimlich warm ums Herz und ich verdrücke mir ein Tränchen.
In der Pause schaue ich nach meinem Fahrrad. Hilft nichts, es muss zur Reparatur. Ich hoffe, wenigstens noch ein Stückchen fahren zu können.
Nach der Arbeit habe ich einen Friseurtermin. Nix Besonderes, nur Spitzen schneiden. Ich bin aber nach einer ziemlich einprägsamen schlechten Erfahrung trotzdem ziemlich aufgeregt. Friseurbesuche sind für mich fast schlimmer als Zahnarztbesuche. Heute geht es gut aus und ich wünschte, meine dünnen Flusen würden länger so schön fluffig fallen.
Schnell noch zum Spielzeugladen, ein Kindergeburtstagsgeschenk kaufen.
Der Liebste holt die Kinder ab und schlägt vor, zum Kaffeetrinken zu unserem Biobauernhof zu fahren und noch ein paar Sonnenstrahlen zu tanken. Ich radle sozusagen auf dem letzten Loch zum Fahrradladen. Diagnose: Gangschaltungskabel wegen der Kälte und rabiaten Schaltens (hüstel) gerissen, Bremsbeläge vorne und hinten komplett runter. Jetzt bin ich bis zum Wochenende ohne Fahrrad. Eine Katastrophe!
Der Liebste sammelt mich auf und wir fahren zum Biobauernhof. Der kleine Bruder ist schon wieder recht fidel aber das Mutzelchen starrt mit einem leeren Blick vor sich hin und rührt sich wenig. Wir ordern leckeren Biokuchen für alle. Das Mutzelchen isst nicht. Frau Hamburger Liebe kommt zum Einkaufen und ich stammle wie ein Groupie. Ihre Stoffe sind einfach schön und sie darf ihre eigenen Kreationen spazierentragen. Toll! Noch eine Hofrunde drehen und die letzten Sonnenstrahlen einfangen. Den Schweinen und den Kühen "hallo" sagen.
Zum Abendbrot gibt es Tee und allerfrischestes Krustenbrot mit Butter. Die Kleinen schlafen nach dem "Sandmännchen" sofort ein. Vom Großen, der auf Klassenreise ist, habe ich nichts gehört. Im Harz scheint es ziemlich doll geschneit zu haben. Keine Nachrichten sind gute Nachrichten, würde ich sagen.
Jetzt noch ein Freundintelefonat und ein Serienfernsehabend.


Dienstag, 24. Januar 2012

Dienstag

Der Liebste ist noch mit den Kleinen zu Hause. Ich bin heute morgen ohne Handschuhe und mit Vogelzwitschern im Ohr zur Schule geradelt. Es war gar nicht so kalt, wie ich dachte. Im Unterricht durfte ich beim gemeinsamen Zählen und Rechnen erleben, wie es bei einem Mädchen *klick* gemacht hat. Das fand ich so schön, daß ich ganz beschwingt war. Wenn meine Arbeit wenigstens ein paar Kindern hilft, bin ich sehr zufrieden. Nach dem Unterricht fand eine Lehrerkonferenz statt. Nach meinem langen Tag wurde ich zu Hause fröhlich vom kleinen Bruder begrüßt "Papa! Die Mama ist da!" Das Mutzelchen schlief. Das lässt mich aufhorchen, denn das ist sehr ungewöhnlich. Ihre Haut sieht allerdings schon viel besser aus. Kurz vor dem Abendbrot klagte der kleine Bruder über schmerzende Ohren und war heiß. Oh. Der Liebste kümmerte sich um die Kinder denn dienstags ist mein Aquafitnesstag. Mit meinem Bändchen am Handgelenk steige ich in die Fluten und tue etwas für mich und meinen Rücken. Toi, toi, toi habe ich seit meiner Bandscheiben-OP vor 2 Jahren keine Rückenprobleme mehr. Jetzt mache ich noch meine Internetrunde und schaue Nachrichten. Dann hoffe ich auf eine ruhige Nacht.


Abokiste 4.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Dinkel-Roggenbrot, 10 Eier, 3 Sorten Käse, Alfalfa-Sprossen, Moormöhren, Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel, Poree, Äpfel, Bananen, Orangen, Clementinen

Jetzt habe ich in Wulksfelde angerufen und die Gemüselieferung von "Regional" auf "Standard" umgestellt. Das waren mir jetzt zuviel Pastinaken und Sellerie in letzter Zeit. Die Käsesorten heißen: C'remouge rouge, Ribeaupierre und Gute-Laune-Käse.



Montag, 23. Januar 2012

Montag

Um kurz vor 5 Uhr ist die Nacht zu Ende. Der kleine Bruder hustet und fühlt sich ziemlich heiß an. Alle 5 Minuten ruft er und will HustensaftWasserNasentropfenLichtanBuchLichtaus... Ich fange an im Kopf zu planen. In den Kindergarten darf er so nicht, das ist klar. Hm, sage ich heute meiner Arbeitsstelle Bescheid? Der Liebste war in letzter Zeit schon zu oft wegen kranker Kinder zu Hause. Hilft ja nichts, ich bleibe da. Vielleicht finde ich noch eine Kitafreundin, zu der das Mutzelchen am Nachmittag gehen kann, denn mit dem kleinen kranken Bruder kann ich mittags nicht raus. Als das Mutzelchen aufsteht, sind ihre Augen dick zugequollen und blutig gejuckt. Oje! Alle Pläne für den Tag werden durcheinandergewirbelt. Probleme mit der Haut hat sie schon länger. Der Allergietest ergab Birkenpollen als mögliche Ursache. So schlimm war es noch nie und Birken blühen jetzt nicht. Das Mutzelchen muss zum Arzt. Der kleine Bruder soll geschont werden und sollte nicht unbedingt bei Schneeregen raus. Beim Frühstück fällt die Entscheidung: ich bleibe mit dem kleinen Bruder zu Hause und der Liebste geht vor der Arbeit mit der Tochter zum Arzt. Die Wartezeit beim Kinderarzt wird 2 Stunden betragen. Neue Salbe ist im Haus und das Wort Neurodermitis. Die nächsten 3 Tage wechseln wir uns mit der Kinderbetreuung ab. Ein schlechtes Gewissen wegen der Arbeit bleibt. Und der große Sohn? Der hustet seit Tagen und ist heute für eine Woche auf Klassenreise in den Harz gefahren. Ausstaffiert mit Halsbonbons hoffe ich sehr, dass er eine schöne Zeit hat. Phu, was für ein Wochenanfang!


Sonntag, 22. Januar 2012

Süß am Sonntag

Apple Crumble mit Äpfeln und Birnen und Schleckermäulchen am Tisch. Familiensonntag.





Samstag, 21. Januar 2012

Januarsamstag

Ausgeschlafen bis um 8 Uhr. Brötchenfrühstück. Auf dem Biobauernhof unsere Runde drehen. Wie immer, natürlich auch bei Regenwetter. Im Kuhstall ist es warm, es riecht nach Heu und Stroh und gemütliches Malmen ist zu hören. Zum Mittag gibt es Mangoldlasagne. Die neue Wohnung wird immer wohnlicher. Ich sage nur: Masking tape und die unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Am Nachmittag kommt unsere neue Babysitterin. Die Kleinen finden sie toll und der Liebste und ich gehen probeweise alleine (pssssssst...!) Eis essen. Wunderbar! Nachher gucken wir eingekuschelt auf dem Sofa mit dem Großen einen Film. Ich liebe unsere Familiensamstage!








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