Montag, 31. Oktober 2011

Seminar für Manager

Sie wollen lernen, mit Stress umzugehen? Sie wollen starke Nerven bekommen? Dann belegen Sie doch ein Seminar bei uns.

Der Programmablauf: Kaufen Sie eine Selbstbaukommode in einem großen Möbelhaus. ("Training im Möbelhaus" ist Thema eines gesonderten Seminars.) Transportieren Sie die Kommode nach Hause ("Auto packen" ist Thema eines gesonderten Seminars.)

Begrüßen Sie die anderen beiden Seminarteilnehmer, 2 und 4 Jahre alt. Legen Sie das große Paket auf den Zimmerboden. Halten Sie die anderen Seminarteilnehmer davon ab, auf das Paket zu klettern. Ignorieren Sie Geplärre in Stereo. Öffnen Sie das Paket. Die Aufbauanleitung wird von einem Seminarteilnehmer weggeschleppt. Sie müssen den Anfang alleine hinkriegen. Verteidigen Sie die Tütchen mit den Schrauben. Bauen Sie! Lassen Sie sich nicht ablenken. Zur Untermalung singen Ihnen die anderen Seminarteilnehmer "Bruder Jakob", "Hejo, spann den Wagen an", "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" und "Hej, Pippi Langstrumpf" vor und tanzen um Sie herum. Halten Sie die anderen Teilnehmer davon ab, wichtige Teile wegzuschleppen. Ein Seminarteilnehmer möchte mit einem Plastikhammer mitbauen. Lassen Sie ihn kurz gewähren, sonst riskieren Sie einen Trotzanfall. Der andere Seminarteilnehmer will unterdessen mit dem Akkuschrauber in den Teppich bohren. Halten Sie ihn davon ab. Achten Sie auf die Schrauben, die haben unterschiedliche Größen und wurden von den anderen Seminarteilnehmern durcheinandergebracht. Halten Sie die anderen Seminarteilnehmer davon ab, am halbfertigen Möbelstück hochzuklettern. Anfragen, die nicht zum Thema gehören, wie Malblätter ausdrucken, volle Windeln, Getränke reichen, und Streitereien unter den anderen Seminarteilnehmern, ignorieren Sie am Besten. Seien Sie geduldig.

Achtung, die anderen Seminarteilnehmer versenken Schrauben dort, wo sie nicht hingehören! Die Schrauben werden Sie nicht mehr wiederbekommen.

Gratulation! Das Möbelstück ist fertig aufgebaut. Wenn Sie das geschafft haben, ohne ihre Nerven zu verlieren, können Sie einen Weltkonzern leiten. Und Sie bekommen von uns ein tolles Zertifikat und all unsere Bewunderung.



Kommode mit jüngstem Seminarteilnehmer

Körbe werden noch ergänzt

Sonntag, 30. Oktober 2011

Am Abend





Samstag, 29. Oktober 2011

Lebkuchen vom Blech

Schmeckt immernoch so gut wie im letzten Jahr: Lebkuchen vom Blech. So einfach, so schnell, so lecker! Mir schmecken gar keine gekauften Lebkuchen mehr. Diesmal habe ich experimentiert und 200g gemahlene Mandeln in den Teig gegeben. Dann braucht man ein bißchen mehr Milch, damit es nicht zu trocken wird. Schmeckt auch sehr gut. Ich schreibe hier das Rezept nochmal auf:

500g Mehl
300- 400g Zucker
3 El Kakaopulver
1 Tütchen Lebkuchengewürz (ca. 15g für 500g Mehl)
1 Tl Backpulver
3 El geschmacksneutrales Öl
500ml Milch

* alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen
* mit Öl und Milch zu einem glatten Teig mixen
* auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen
* bei 180°C (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen
* nach dem Abkühlen (hüstel) in Stücke schneiden und genießen

Wir alle lieben diesen fluffigen Lebkuchen! So ein Blech ist im Nu verputzt. Im Advent möchte ich mal Kuvertüre drübermachen und das Backwerk verzieren. Die Zuckermenge kann man seinem Bedarf anpassen oder auch Alternativen wie Traubenzucker, Honig oder Reissirup verwenden. Auch mit dem Backpulver kann experimentiert werden: weniger - der Teig wird etwas fester, mehr - der Teig wird hoch und fluffig.
Für Lebkuchenanhänger und Häuser eignet sich eher dieser klassische Teig.




Freitag, 28. Oktober 2011

Herbstmomente










Donnerstag, 27. Oktober 2011

Tauschpäckchen

Tauschpäckchen sind auch so eine tolle Sache im Internet. Mein Stofftauschpäckchen kam diese Woche an. Die Kleinen waren beim Auspacken dabei, deshalb habe ich leider von der Schokolade nur ein bißchen abbekommen. Vielen lieben Dank nach Kiel! Und danke auch an Kaffiknopf, die die Idee dazu hatte. Schon vor längerer Zeit habe ich eine meiner Stifterollen gegen wunderhübsche Häkeldinge eintauschen dürfen. Meine Kleinen spielen jetzt ständig Eisverkäufer. Schaut mal hier vorbei, da gibt es noch mehr davon. Pralinchen! Möhrenmuffins! Bonbons! Alles gehäkelt! Süß! Das frische Apfelgelee hat auch nicht lange gehalten. Dankeschön!



Bücher, Bücher

Ich komme an keinem Büchertisch vorbei! Der Buchladen in unserem Einkaufszentrum macht regelmäßig Ausverkauf. Das ist sehr gefährlich für meine Geldbörse. Ich kaufe vor allem Kinderbücher, die ich dann ganz oben in meinem Kleiderschrank horte und zu Geburtstagen, zu Weihnachten oder zwischendurch verschenke. Hier meine neueste Ausbeute. Und im Urlaub stand vor dem Leuchtturm eine Bücherkiste. Jedes Buch 1 Euro. Da durften sich die Kinder natürlich Bücher aussuchen.



Mittwoch, 26. Oktober 2011

Entwicklung

Das Mutzelchen ist nun 4 Jahre alt. Und fast exakt seit ihrem 4. Geburtstag merkt man ihr an, daß sich da grad eine Menge tut in ihrem Kopf. Sie hat Interesse an Buchstaben und Zahlen. Sucht in Texten Buchstaben, die sie schon kennt. Schreibt Zahlen ab. Kann ihren Namen schreiben. Malt Prinzessinnen und Häuser. Aber am allerbesten gefallen mir ihre Fragen, die sie mir aus heiterem Himmel stellt, wie: "Was machen die Sterne am Tag?" "Wie sieht es in der Sonne aus?" Und beim Betrachten ihrer Babyfotos sagte sie neulich: "Aaaah, war ich süüüüß!" Ach, das Alter ist toll!



Dienstag, 25. Oktober 2011

Gemüsekiste 43. KW

Heute in unserer Abokiste: 1 Hirse-Dinkel-Buchweizenbrot, 10 Eier, 3 Sorten Käse (Tilsiter, Coeur de Paille, Halloweenkäse), Feldsalat, Wirsing, Teltower Rübchen, Möhren, Pastinake, 1 Bund Petersilie, Äpfel, Mango, Khaki, Bananen, Clementinen

"Aber das ist doch so teuer!" Das habe ich schon oft gehört, wenn ich erzähle, daß wir viele unserer Lebensmittel im Bioladen kaufen. Vor einiger Zeit habe ich das auch gesagt. Genau so. Dazu kann ich nun sagen: es stimmt. Ja, das einzelne Lebensmittel ist im Vergleich teurer. Aber es ist nicht dasselbe. Es ist nicht dasselbe Gefühl, ob ich nun im Riesensupermarkt einkaufe oder im Hofladen auf dem Bauernhof. Vor einigen Jahren habe ich immer im Riesensupermarkt eingekauft. Das ging so: Riesenwagen schnappen, bei Neonlicht durch die Gänge hasten, Musikgedudel ertragen, Wagen füllen, das billigste "Schnäppchen" mitnehmen, mit ungeduldigem Kind in die Kassenschlange einreihen. Zum Schluß doch mehr bezahlen, als ich eigentlich vorhatte. Fix und fertig sein. Hab ich jahrelang so gemacht. Und fand es okay. Weil ich es nicht anders kannte und nicht drüber nachdenken wollte. Und weil ich sparen wollte. Diese "Ökoleute" hab ich belächelt.
Im Hofladen unseres Biobauernhofes oder im Bioladen einzukaufen, macht einfach Sinn. Den Bauern in der Region zu unterstützen macht Sinn. Fair Trade Projekte zu unterstützen macht Sinn. Unsere Lebensmittel sind wertvoll. Sie haben ihren Wert. Wir kaufen jetzt viel weniger als früher, genießen unser Essen aber mehr. Wir erliegen nicht dem Schnäppchenfieber. Kaufen keinen unnützen Kram. Werfen weniger weg. Eigentlich geben wir nicht mehr Geld aus als früher. Unsere Kinder machen mit und gehen hinterher auf dem Hof die Tiere angucken. Mir gefällt das. Fühlt sich einfach gut an.
Passend zum Thema habe ich neulich eine Fernsehreportage auf NDR gesehen. Ein junges Paar suchte einen Ziegenhof, um sich selbstständig zu machen. Die Hofsuche gestaltete sich schwierig, weil es immer weniger Bauernhöfe gibt, die noch genug eigenes Land besitzen. Da war ein alter Bauer, der seinen Hof verkaufen mußte, der über Generationen in Familienbesitz war. Der alte Mann weinte. Vor der Kamera. Das hat mich betroffen gemacht und mir die Kehle zugeschnürt. Und mein Schnäppchenverhalten früher hat dazu beigetragen. Das tut mir leid.



Montag, 24. Oktober 2011

Sonntagsausflug

Am Sonntagnachmittag waren wir wieder mal im Naturschutzgebiet Höltigbaum. Mit den Fahrrädern sind wir nur ein paar Minuten unterwegs. Im "Haus der wilden Weiden" haben wir Kaffee getrunken und vor dem riesigen Panoramafenster gesessen. Unseren Kuchen haben wir selber mitgenommen und durften ihn auch dort verzehren. Die Kinder stromerten durch die Erlebnisausstellung während wir die Seele baumeln ließen. Draußen schauten wir noch bei den wunderbar plüschigen Galloways vorbei. Lieblingsort.










Sonntag, 23. Oktober 2011

hello handmade - Rausch

Hamburger! Heute noch nichts vor? Dann schnell noch auf zum hello handmade- Markt! Es ist der helle Wahnsinn, was für tolle handgemachte Dinge es dort noch bis 18 Uhr in zwei Hallen gibt! Ich bin heute extra früh aufgestanden und ohne Frühstück aus dem Haus, um unter den ersten Besuchern zu sein. Hat geklappt, ich durfte schon vor 10 ganz in Ruhe die tollen Stände bewundern. Ich habe schöne Dinge gekauft, die Filzseifen von michiko duften jetzt die ganze Wohnung voll, bei der Schokolade vom Kakao Kontor muss ich noch überlegen, ob ich sie überhaupt verschenke, bei Bastis Rike habe ich wieder Stempel gekauft und bei Alinea auch. Die Karten gabs bei Sieben Morgen und dann hätte ich gerne noch soooo viele andere Dinge gekauft! Zum Glück gibts auch alles im Internet! In der Ausstellerliste dürft Ihr ruhig mal stöbern. Und das Tolle an so einem Markt: auf dem Heimweg hatte ich ein kreatives Ideenfeuerwerk in meinem Kopf!

Kakao Kontor

Ahoimeise

Tante Tin

Selda

michiko

Bastis Rike

meine Ausbeute
Hamburg- Schokolade von Kakao Kontor

Alinea

Sieben Morgen

Samstag, 22. Oktober 2011

Kühlungsborn im Herbst 6

Weil mich so viele gefragt haben, hier mein Kühlungsborn-Tipp zur Zimmervermittlung: Wir haben mit Kühlungsborn- Travel und Upstalsboom gute Erfahrungen gemacht. Die haben ziemlich viele Ferienwohnungen für jeden Geschmack. Wir haben zwischendurch unsere Wohnungen gewechselt, weil unsere Familie mit den Jahren gewachsen ist. Ich freue mich, daß viele meiner Leser schon in Kühlungsborn waren und hoffe, daß der Aufenthalt gefallen hat. So langsam sollte ich mit der Stadt über meinen Lohn reden ;-)







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