Montag, 28. Februar 2011

Auftragsarbeit: Esslatz für Senioren

Vor einiger Zeit erreichte mich ein Hilferuf einer Bloggerin. Sie braucht etwas für ihre Oma, die ins Pflegeheim gekommen ist: einen Esslatz. Ich habe mich dann näher mit dem Thema beschäftigt und mir entsprechende Seiten im Internet angesehen und da war mir klar, Hilfe ist dringend nötig. Entsprechende Produkte für Senioren werden beworben mit Sprüchen wie "da macht das Kleckern wieder Spaß" und sind komplett aus Plastik. Praktisch halt, aber niemals hübsch. Wir alle wollen doch von schönen Dingen umgeben, oder?! Ich habe getüftelt, einen Probelatz genäht und zum Testen nach Berlin geschickt. Danach hatte ich völlig freie Hand und durfte fünf Lätze nähen. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Muster und Stoffkombinationen auszusuchen. Ich habe schöne gemusterte Baumwollstoffe ausgesucht und mit farblich passenden robusten Stoffen hinterlegt. Verschlossen wird der Latz mit Klettverschluss. Und die ganze Zeit habe ich gedacht, daß ich selber so etwas auch anziehen würde, wenn es nötig wäre. Diese Lätze hier sind nicht wasserdicht, weil es nicht gewünscht war, es wäre aber möglich, einen Nässeschutz mit einzunähen. Gestern kam dann eine absolut liebe Dankesnachricht von Frau Tonari, die mir echt die Tränen in die Augen trieb und ein warmes Glücksgefühl in meinem Bauch hinterließ. Dafür liebe ich meine Arbeit!
Ich nehme jederzeit neue Aufträge an.



Samstag, 26. Februar 2011

Ein Date mit meiner Tochter

Schon lange steht unsere Verabredung fest: wir fahren zusammen zum Stoffladen. Für einen Nähauftrag für meine Nachbarin brauchte ich naturfarbenen Baumwollstoff. Den nächsten Stoffladen können wir bequem mit dem Bus erreichen. Meine Kleine grinst an der Bushaltestelle bis über beide Ohren. Ich frage sie, worauf sie sich freut und sie sagt, am Schönsten ist es, mit Mama alleine einen Ausflug zu machen. Im Bus haben wir den besten Platz und können während der Fahrt gut nach draußen gucken. Auf dem Weg zum Stoffladen sagen wir dem großen Wetterhahn auf dem Kirchturm "hallo". "Wie beim kleinen Häwelmann!" freut sich mein Mutzelchen. Im Stoffladen schwelgen wir in Mustern und Farben. Auf dem Resteständer finden wir auch etwas. Sogar ein Stoff für mein nächstes Weihnachtsprojekt ist dabei. Meine Kleine verliebt sich in einen Stoff mit Booten drauf. Gut, wir nehmen auch davon ein Stückchen mit. Auf der Rückfahrt mit dem Bus will sie ihren Stoff selber halten. Die Sonne begleitet uns die ganze Zeit, aber unsere Nasen sind trotzdem kalt. Im Garten schauen wir nach den Schneeglöckchen. Ob sich das Eichhörnchen noch blicken lässt? Unseren entspannten Ausflug haben wir sehr genossen. Das müssen wir bald mal wieder machen.








Freitag, 25. Februar 2011

Puppengeschirr aus Holz

Meine beiden Kleinen spielen im Moment sehr gerne mit ihrem Herd, den Töpfen und dem Holzobst und -gemüse. Was noch fehlte, war Puppengeschirr. Vom Großen hatte ich nichts übrig, öhm..., ich glaube, er hatte sowas gar nicht. Wenn man Ansprüche hat, ist die Suche nach Puppengeschirr gar nicht so einfach. Die buntesten Plastikteile sind in großer Auswahl zu haben. Finde ich nicht schön. Schön finde ich Geschirr aus Emaille. Nur leider scheppert das zu laut, wie es mir meine Kleinen mit ihren drei Töpfen täglich beweisen. Porzellan ist auch wunderschön. Nur habe ich kein einzelnes Mädchen, was gesittet ihre Puppen bewirtet, sondern zwei Wirbelwinde, die nicht gerade zimperlich mit ihren Sachen umgehen. Also kam ich auf Holz. Sowas muß es doch geben! Die Suche war gar nicht so einfach. Erst nach einem Suchaufruf bei Twitter, bekam ich wertvolle Tipps. Danke nochmal ;-) Und hier ist es: unser wunderschönes Puppengeschirr aus Holz. Von Plan Toys. Richtige Handschmeichler sind das, weich und rund, unverwüstlich, vererbbar. Schaut Euch mal diese süßen Teebeutelchen an! Ich freue mich richtig über das schöne Geschirr. Und die Kinder spielen jetzt noch viel lieber Kochen und Probieren. Leider ist nur eine große Kanne dabei, da gibt es im Moment Gezanke drum...

Kanne und Tassen gibt es hier.




Das Kleinformat- Magazin geht an...

*cynthia*  hat gesagt:
"aah, in dieses heft wollte ich doch schon immer mal einen blick werfen! vielleicht habe ich ja bald die gelgenheit dazu *hüpf in den topf*"

Herzlichen Glückwunsch! Schicke mir bitte Deine Adresse, dann macht sich das Heft auf den Weg zu Dir!
An alle Anderen: Vielen, vielen Dank fürs Mitmachen! Schaut doch in den Kleinformat- Blog oder abonniert Euch das Heft, es lohnt sich, garantiert ;-)

Donnerstag, 24. Februar 2011

Milchreis, der sich selber macht

Wenn man, so wie ich heute, am Vormittag keine Zeit zum Kochen hat, ist das hier der ultimative Tipp für ein schnelles Mittagessen: Milchreis, der sich selber macht. Bevor ich aus dem Haus gehe, koche ich Milch auf dem Herd einmal kräftig auf. Milchreis einrühren, nochmal kurz aufkochen lassen und dann kommt der Topf mit Deckel ins Bett und wird schön zugedeckt. Beim Heinkommen ist der Reis fertig gequollen und sogar noch warm. Zimt und Zucker drauf, hmmmmm... ! Toll, nicht wahr?!



Mittwoch, 23. Februar 2011

Kleinformat- Magazin zu verlosen- schon verlost!

Schon lange habe ich mich auf die neue Ausgabe des Kleinformat- Magazins gefreut. Das Kleinformat ist wie viele gute Blogs mit vielen tollen Ideen zusammen, nur zum Anfassen, Blättern, Vorlesen, Basteln, zum Eselsohren reinmachen und sogar zum Einwickeln, denn jeder Ausgabe liegt ein Bogen Geschenkpapier bei. Bei unserem großen Bloggerquasselstrippentreffen im Herbst durfte ich die sehr sympathische Dolores aus Wien, die Macherin des Magazins, kennenlernen. Heute nun hatte ich plötzlich zwei Ausgaben des bunten Magazins in meinem Briefkasten. Nanu?! So habe ich Dolores gefragt, ob ich ein Heft weitergeben darf. Sie hat es mir erlaubt und deshalb verlose ich nun ein Kleinformat- Magazin.
Alle, die bis morgen, den 24. Februar, 20 Uhr hier einen Kommentar hinterlassen, kommen in den Lostopf. Viel Glück!

Mehr vom Kleinformat gibt es im Kleinformatblog.

Teepause

Immer lauter brodelnd kündigt der Wasserkocher das Ende der Kochzeit an. Eine Tasse aussuchen. Die liebevoll illustrierte Teepackung öffnen und einen duftenden Teebeutel entnehmen. Den Teebeutel in die Tasse hängen. Klack, das Wasser ist soweit. Beim Eingießen des heißen Wassers die Schnur des Teebeutels festhalten, daß sie nicht mit in die Tasse rutscht. Die Tasse vorsichtig bis zum Tisch tragen und auf dem Untersetzer abstellen. Ein Schälchen für den Teebeutel dazustellen. An den Tisch setzen. Dem Tee im Beutel zusehen, wie er mit verschlungenen Schlieren das Wasser einfärbt. An der Schnur ziehen und den Teebeutel auf und ab wippen lassen. Nach 5 Minuten den Teebeutel am Rand der Tasse abtropfen lassen und auf das Schälchen legen. Die Tasse vorsichtig nehmen. Pusten. Zu heiß. Warten. Nachdenken. Atmen. Riechen. Schauen. Die goldene Farbe des Tees bewundern. Pusten. Vorsichtig nippen. Sich Zeit nehmen. Für eine Tasse Tee. Für mich.





Dienstag, 22. Februar 2011

Fasching

Heute ist im Kindergarten Fasching. Das Mutzelchen hat sich ausgedacht, daß sie als Zauberhexe gehen will. Anscheinend spielt sie das mit ihrer Freundin immer. Zufällig habe ich neulich im Ausverkauf einen schwarzen Tüllrock gesehen. Perfekt! Eine geringelte Leggins dazu und ein selbst verschönertes Shirt. Ah, und natürlich ein Zauberstab! Mit Glitzer, ist doch klar. Fertig. Ihr gefällt es und ich bin froh, daß es für dieses Mal (noch) so einfach war mit der Kostümwahl ;-)



Gemüsekiste 8.KW

Heute in unserer Abokiste: 10 Eier, 1 Amaranthbrot, Chicoree, Rotkohl, Sauerkraut, Möhren, rote Zwiebeln, Kresse, Äpfel, Orangen, rote Pflaumen, Bananen, Clementinen, 3 Sorten Käse
Nach 4 Jahren Ökokistenabo muß ich eigentlich nicht mehr mit unserem Speiseplan jonglieren. Ich verarbeite einfach das, was da ist. In der Woche koche ich nur für den kleinen Bruder und mich, da alle anderen Familienmitglieder Mittagessen bekommen. Was zum Wochenende noch nicht verbraucht ist, wird zum Wochenendessen. Samstags kaufen wir alles dazu, was wir für das Wochenende brauchen.

Montag, 21. Februar 2011

Unser Wochenende

An diesem Wochenende war es endlich soweit: wir waren im Kino. Wir mußten ein bißchen nachrechnen, bis wir drauf gekommen sind, daß der kleine Bruder noch nicht geboren war, als wir das letzte Mal gemeinsam im Kino waren. Der kleine Bruder wird bald 2 Jahre alt. Umso mehr haben wir unseren Ausflug genossen. Wir haben einen Film gesehen, der jedes Cineastenherz höher schlagen lässt. "Poll" hieß er und ist unbedingt empfehlenswert. Wunderbare Schauspieler, schöne Bilder, gute Musik, eine spannende Geschichte, einfach toll! Wir mußten leider einmal quer durch ganz Hamburg fahren, um zu dem Kino in Altona zu kommen, denn Programmkinos sind in Hamburg leider viel zu dünn gesät. Parkplätze in Altona auch. Puh, sind das enge Straßen dort! Als wir spät am Abend wieder in unserem Außenbezirk Hamburgs ankamen, waren wir froh über die Weite und die Ruhe, die wir hier haben. Ansonsten ist es hier bei uns noch ziemlich kalt. Wir waren am Sonnabend wieder auf unserem Biohof um einzukaufen. Dann gab es viele Leckereien am Wochenende. Wählen waren wir natürlich auch. Und am Sonntagabend habe ich noch Stoffe zugeschnitten für einen sehr interessanten Nähauftrag. Darüber erzähle ich Euch bald mehr.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche!







Samstag, 19. Februar 2011

Wer kennt sich aus?

In all dem Grau heute haben wir auf unserem Biobauernhof diesen blühenden Busch entdeckt. Sind die Farben nicht wunderwunderschön? Wer weiß, was das für ein Gewächs ist?


Freitag, 18. Februar 2011

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Idee: Soulemama

Lieblingskinderbücher

Es fing vor vielen Jahren mit einem Pixibuch an. Meine Vorliebe für Kinderbücher, die von Axel Scheffler illustriert sind. Ich liebe diese Gnubbelnasen und Tennisballaugen! Die Figuren würde ich unter Hunderten herausfinden. Auf jedem Bild gibt es nebenbei ganz viel zu entdecken: Raupen, Schmetterlinge, Käfer, Bilder an der Wand, liebevoll eingerichtete Zimmer. Die Hauptfiguren sind einsame Äffchengruseligschöne Monstermüde Kaninchenbriefeschreibende Bären und noch viele mehr. Zusammen mit den Texten von Julia Donaldson haben wir immer viel Spaß beim Vorlesen. Die Texte reimen sich und bleiben so auch lange im Gedächtnis. Viele Redewendungen aus den Büchern sind schon in unseren täglichen Sprachgebrauch in der Familie eingeflossen.
Ganz dicke Leseempfehlung von mir!










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