Mittwoch, 31. März 2010

Zu beschäftigt...

Ach, eigentlich habe ich doch gar keine Zeit für Heimweh!
Nicht, daß jetzt ein falsches Bild entsteht - für den Umzug nach Hamburg habe ich mich entschieden, weil wir als Familie davon insgesamt profitieren. Familienzeit ist zu wertvoll, um sie auf den Schienen der Bahn zu verplempern. Der Ort, an dem wir hier leben, ist wunderschön, wir haben nette Nachbarn, Einkaufsmöglichkeiten um die Ecke und viel Grün drumherum.
Ich habe genug um die Ohren. Die Kinder forden mich, der Haushalt muß gewuppt werden, zweimal die Woche gehts zum Aquafitness und nebenbei würde ich eigentlich viel öfter an der Nähmaschine sitzen. Da habe ich noch so einiges vor.
Eine Stifterolle ist entstanden. Meine erste. Das Geradeausnähen kommt mir sehr entgegen.
Die Rolle hat sich auf den Weg gemacht quer durch die Republik und ich hoffe, sie gefällt der neuen Besitzerin.


Dienstag, 30. März 2010

Biokistendienstag

Heute wollte das Mutzelchen gar nicht zur Tür kommen, als der Mann vom Lieferdienst aus Wulksfelde klingelte. Dabei hatte er gerade heute für jedes unserer Kinder einen kleinen Osterhasen aus Schokolade dabei. Der Hase vom Mutzelchen lebt jetzt schon nicht mehr ;-)
Außerdem heute dabei: Sauerkraut, Rotkohl, Sellerie, Möhren, Pastinaken, Feldsalat, Ananas, Birnen, Äpfel, Bananen und Orangen. Zum frischen Brot passt besonders gut der Käse - Frühlingskäse, Bockshornkleekäse und Camembert mit Kräutern.

Montag, 29. März 2010

Gelb!

Als wir vor einem halben Jahr unsere Wohnung übernommen haben, waren die Wände zum Glück völlig in Ordnung. Zum Renovieren hätten wir gar keine Zeit gehabt, denn die Vormieterin ist am selben Tag ausgezogen, an dem wir eingezogen sind.
Die Küche war in einem zarten Grün gestrichen, das haben wir erstmal so gelassen. Mir war der Farbton aber immer zu kühl, deshalb habe ich am Wochenende mit meinem Großen zu Farbe und Pinsel gegriffen und endlich die Küche in einem schönen Gelbton gestrichen. Jetzt ist es warm und sonnig im Raum, genauso, wie ich es haben wollte. Ich finde, die Farbe passt sehr gut zu den Holzbalken in unserer Küche.
Wenn ich in eine neue Wohnung ziehe, warte ich generell erstmal eine Weile ab, bevor ich die Wände farbig streiche. Ich muß erst sehen und fühlen, wie der Raum wirkt. Ist er hell oder dunkel, nach Norden oder Süden, wofür wird der Raum genutzt? Dann findet sich die passende Farbe meist von allein.


Unser Märzfenster

Der März ist ja nun schon fast vorbei. Aber gerade jetzt wird unser Märzfenster so richtig grün.
Die Kresse ist quasi über Nacht gewachsen, für Kinder sehr interessant zu beobachten. Der Marienkäfer wohnt schon seit dem Winter bei uns. Er hatte sich in der Fensterritze versteckt. Wir haben uns nie getraut, ihn freizulassen, da so viel Schnee lag. Heute nun haben wir ihn in die Frühlingsluft entlassen.
Die schönen Monatspostkarten von Linnea gemalt von Lena Anderson gibt es auch hier im Onlineshop von Harry& Sally (einfach bei der Produktsuche "Linnea" eingeben).


Samstag, 27. März 2010

Zeitumstellung

Am Wochenende beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden verstellt. Vor oder zurück? Ich wußte es jahrelang nicht. Bis ich mal diese Eselsbrücke gehört habe:

"Im Frühling stellt man die Gartenmöbel vor das Haus,
im Herbst holt man sie zurück ins Haus." 


Also, gut aufgepasst? Können wir nun länger oder kürzer schlafen? Ist doch sowieso egal, da der kleine Bruder im Moment eh mit dem Morgengrauen aufwacht. (Mensch, was sind die Vögel laut!)

Freitag, 26. März 2010

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

















Zuerst gesehen bei der Soulemama.

Donnerstag, 25. März 2010

Club der Exil- Berliner

Ein halbes Jahr wohnen wir nun in Hamburg. Vieles ist immernoch gewöhnungsbedürftig.
Mir fehlt ein guter Radiosender und eine vernünftige Zeitung. Wir hören über das Internet immernoch "Radio Eins", den Berliner Sender, den ich seit seiner Geburtsstunde gehört habe.
In Berlin habe ich seit 1993 den "Tagesspiegel" gelesen. Oh, wie ich diese Zeitung vermisse!
Vor einiger Zeit habe ich den Blog von Alla aus Berlin entdeckt. Und, welch Überraschung, sie ist vor einem Monat nach Hamburg gezogen! Hier in meinen Stadtteil! Gestern haben wir uns getroffen und sind die ersten beiden Mitglieder des Exil- Berliner- Clubs. Will noch jemand mitmachen?
Mitmachen könnte auch Sven vom Hamburg vs. Berlin Blog. Der wohnt schon etwas länger hier und hat schon eine Menge Unterschiede oder Gemeinsamkeiten zwischen beiden Städten gefunden. Hier hat er sogar über meinen Blog berichtet (er nennt mich "Mutti- Blog", tse, tse). Bezüglich der Radiosituation konnte er mir aber nicht weiterhelfen.
Punkte zwischen beiden Städten kann ich nicht vergeben, dafür liebe ich Berlin zu sehr. Nur in einem Punkt hat für mich Hamburg bis jetzt die Nase vorn: bei der Entfernung zum Meer ;-)


Weltbeste Gnocchi

Gnocchi (sprich Njokki) sind lecker! Diese hier sind lecker und supereinfach! Sie sind ohne Kartoffeln gemacht, was die Zubereitung extrem vereinfacht.

Man nehme für 2-3 Portionen:

250g Ricotta
180g Mehl
40g Parmesan
Salz, Pfeffer

alles verkneten, zu Rollen formen, in Stückchen schneiden und mit einer Gabel ein Muster reindrücken, in kochendes Salzwasser werfen und ca. 2 Minuten kochen, bis die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen, dazu Tomatensauce, fertig!

Mittwoch, 24. März 2010

wip wednesday


wip- wednesday
 work in progress- Woran arbeitest Du gerade?

Es tut sich was an meiner Nähmaschine. Nachdem mir neulich das erste Mal in 15 Jahren die Nadel gebrochen ist und ich gar nicht wußte, wie man die wechselt, läuft es wieder wie geschmiert.
Ich liebe diese schönen Baumwollstoffe! Die Muster erinnern mich an alte Küchentücher.
Ich bin fleißig. Mehr erfahrt Ihr demnächst hier .

Dienstag, 23. März 2010

10 Monate kleiner Bruder

Mit 10 Monaten

- kann man endlich krabbeln
- und zwar richtig schnell!
- will man überall dabei sein
- kann man alleine sitzen
- hat man 4 Zähne, 2 oben und 2 unten
- liebt man Birnen-  und Apfelstücke
- sagt man "eida" "ada" "aja"
- kann man klatschen
- grinst man alle Leute freundlich an
- hält man eine Milchflasche für Babykram
- wacht man jeden Morgen pünktlich um halb 6 auf
- ist man für die große Schwester eine ernsthafte Konkurrenz in Sachen Spielzeug
-  hat man es geschafft, daß Mama und Papa das Bett eine Etage tiefer stellen müssen




Biokistendienstag

Endlich wieder eine Biokistenlieferung! Weil wir im Urlaub waren, haben wir unsere Kiste abbestellt. Das geht ganz unproblematisch per Telefon. Und plötzlich war der Kühlschrank leer. Das fällt ganz schön auf, wenn mal eine Lieferung nicht kommt.
Heute neu dabei: ein Brot. Das gibts auch im Abo. Weil ich gemerkt habe, daß am Dienstag immer unser Brot alle ist, wollte ich aus Wulksfelde ein frisches haben. Die Gutsbäckerei Wulksfelde hat schöne Brote im Sortiment.

Montag, 22. März 2010

Weihnachtsmänner...

... wollen wir hier nicht mehr sehen!
(Auweia, ich habe wohl lange nicht mehr auf unseren Küchenschrank gekuckt.)

Frühlingsanfangswochenende

Nachdem es am Sonnabend ziemlich doll geregnet hat, ist am Sonntag mit dem Sonnenschein der Frühling bei uns eingezogen. Die Wiese vor unserem Haus ist übersät mit Schneeglöckchen und Krokussen. Im Wald schauen zarte grüne Spitzen unter dem alten braunen Laub hervor.
Das Mutzelchen darf endlich ihr Laufrad ausführen. Seit Weihnachten hat sie drauf gewartet, seitdem lag die ganze Zeit Schnee. Nun aber macht sie erste Versuche und ist ganz stolz. Den Helm hat sie auch schon mit ins Bett genommen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Wochenanfang!

Samstag, 20. März 2010

Postkarte aus Dänemark 6


Dänemarks Schätze

die Weite des Landes
menschenleere Strände
das Licht
Mathilde- Kakao
Strandfunde
diese Ferienhäuser mit Meerblick
Wickelplätze überall
freundliche Menschen
besonnene Autofahrer
Emmaljunga- Riesenkinderwagen
saubere Straßen
warme Bonbons im Mund
der Himmel
Kinderhochstühle überall
Hot Dogs
Schnickschnackläden
frische Luft
Kreisverkehr
Tempo 130 auf der Autobahn
entzückende Kindermode
Joghurt in Literpackungen
das Meer, das Meer, das Meer
Sehnsucht nach dem nächsten Mal

Hach!




Freitag, 19. März 2010

Postkarte aus Dänemark 5


In der Bonbonmacherei

Immer, wenn wir in Dänemark sind, darf ein Besuch in der Bonbonmacherei nicht fehlen!
In der Schauwerkstatt ist es schön warm und riecht nach Anis. Wir wissen jetzt auch, wie Buchstaben in Bonbons reinkommen. Niemals sonst würden wir soviel Geld für Bonbons ausgeben. Aber niemals sonst schmecken sie sooo gut!
Also: Bonbons langsam lutschen!

Morgen: Dänemarks Schätze


Donnerstag, 18. März 2010

Postkarte aus Dänemark 4

                                                                 
Den tilsandede Kirke - die versandete Kirche

In der Nähe von Skagen kann man eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landesteils sehen, die versandete Kirche. Ende des 13. Jahrhunderts erbaut, gehörte die Kirche zu den größten und längsten des Gebietes. Skagen war in der damaligen Zeit eine Großstadt, das Land war fruchtbar. Dann kam langsam eine Katastrohe über das Land - Sandflug.
Mitte des 18. Jahrhunderts erreichte eine Wanderdüne die Kirche. Ein paar Jahrzehnte kämpften die Menschen gegen den Sand und schaufelten immer wieder den Weg zur Kirche frei, bis sie schließlich aufgaben und die Kirche 1795 schlossen. Das Kirchenschiff wurde abgerissen, der Turm blieb als Seezeichen stehen. Das Land war schließlich öde, die Bevölkerung verarmt, ganze Landstriche entvölkert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde systematisch aufgeforstet, um dem Sandflug entgegenzutreten.
Wir waren letzte Woche die einzigen Besucher an der Kirche. Eine merkwürdige Stille herrschte an diesem Ort. Eine dicke Schneedecke verbarg den feinen Sand und der weiße Kirchturm strahlte im Sonnenschein mit dem Schnee um die Wette.

Morgen: Bonbons langsam lutschen!






Mittwoch, 17. März 2010

Postkarte aus Dänemark 3


Skagen - die nördlichste Stadt Dänemarks.

Skagen ist so zauberhaft! Gelb- weiß getünchte Häuser mit roten Ziegeldächern machen den Ort sonnig und freundlich. Viele schöne Läden erfreuen das Sammlerherz und es herrscht eine ganz besonders friedliche Stimmung. Skagen hat schon immer viele Künstler angezogen, so ziert nun ein neues Bild unser Schlafzimmer.
Oberhalb von Skagen befindet sich der Punkt, wo Nord- und Ostsee sich treffen. Da muß man einfach gewesen sein. Etwas unheimlich sind da nur die Überreste von Bunkern, die dem Ort etwas von seiner Unbeschwertheit genommen haben und bei unserem Großen viele Fragen aufgeworfen haben.
Zurück in die Stadt fährt man am Grauen Leuchtturm vorbei, dem zweithöchsten Turm Dänemarks.
Am Hafen in Skagen herrscht reger Betrieb und die alten roten Fischerhäuschen geben dem Ganzen seinen eigenen Charme. Bei unserem Besuch jetzt im Winter war der Ort ruhig und beschaulich, ich kann mir aber vorstellen, daß hier im Sommer quirliges Leben herrscht.
Ich glaube, jeder, der schon in Skagen war, wird mit leuchtenden Augen von der Stadt erzählen.
Skagen, wir kommen wieder, versprochen!

Morgen:  ein geheimnisvoller Ort







Dienstag, 16. März 2010

Postkarte aus Dänemark 2


Hirtshals.

Von der Stadt an der Nordseeküste haben wir tatsächlich nicht mehr gesehen, als die Straße, auf der wir gefahren sind. Nebel, Nebel, Nebel wohin man schaute. Schade. Der Nebel war stellenweise so dicht, daß vor der Frontscheibe nur eine weiße Wand zu sehen war. Sehr skurril, daß plötzlich aus dem Nebel ein riesiges Schiff direkt vor uns auftauchte! Wir hatten den Fähranleger erreicht. 
In der Nähe des Anlegers lag unser Ziel: das Nordsee Ozeanarium. Das größte Aquarium Nordeuropas wollten wir uns nicht entgehen lassen. Ein toller Ort für die ganze Familie. Weil zur Zeit im Gebäude gebaut wird, haben wir an der Kasse Gutscheine bekommen, um uns im Shop oder im Restaurant etwas auszusuchen. 
Und dann sahen wir es - das haushohe Aquarium! Beeindruckend und faszinierend. Fischschwärme flitzen durchs Becken, Haie und Mondfische sind zu bewundern. Wir konnten uns von dem Anblick gar nicht trennen. Aber wir wollten unbedingt die Robbenfütterung erleben. Dabei waren die lästigen Möwen, die den Robben die Fische klauen wollten, fast noch interessanter.
Insgesamt ist die Ausstellung sehr kinderfreundlich, es gibt Fühlbecken, Mikroskope zum Durchschauen, Tische zum Malen und auch eine Minirutsche, die fand das Mutzelchen am besten ;-)
Mittags aßen wir im hauseigenen Restaurant, wobei wir positiv vom Kinderteller überrascht waren, denn zum Hähnchenspieß gab es in handliche Portionen geschnittene Möhren, Gurken, Paprika und Tomaten. Dazu ein Vollkornbrötchen mit dänischer Butter. Toll! 
Und hier, wie übrigens in ganz Dänemark, gab es einen sauberen Wickelplatz für die Kleinen. 
Da wir aber nicht mit der undichten Windel vom Mutzelchen gerechnet hatten, mußten wir sie ohne Unterwäsche und Strumpfhose ins Auto bugsieren und den Ausflug nach Skagen verschieben.


Morgen: Skagen im Sonnenschein





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