Montag, 30. November 2009

Waaaaaaaas??????

Der November hat nur 30 Tage?!  30?!

Aaaahhhhh!!!!
Der Große meinte gerade, daß er sich morgen auf sein erstes Türchen freut. So ganz beiläufig...
Aaaahhhhh!!!!
Ich dachte, ich habe noch einen Tag Zeit, um die Adventskalender zu befüllen!
Huch!
Und den Kalender für den Liebsten habe ich noch gar nicht fertig. Phu, na dann aber schnell!
Frei nach Matjes und Meise habe ich Frühstückstüten bemalt. Ich hätte nicht gedacht, daß der Kalender so lang wird.

Die Weihnachtsmaus

Frau Rotkraut, ich hab sie ertappt! Auf frischer Tat! Die Weihnachtsmaus!
Letztes Jahr habe ich bei Frau Rotkraut das Gedicht von der Weihnachtsmaus gelesen, die das Weihnachtsgebäck stibitzt. Das fand ich so süß, daß ich es mir gemerkt habe.
Und siehe da - bei uns ist die Maus auch unterwegs! Sie ist unser Mutzelchen und ein bißchen kann ich sie verstehen, die Engelsaugen sind einfach zu lecker! Sie zergehen auf der Zunge, hmmmmmm!
Das Rezept ist von hier.
(Entschuldigt die verwackelten Bilder, es war sehr schwer, die Maus auf frischer Tat zu fotografieren.)


Sonntag, 29. November 2009

1. Advent

Die Wohnung ist geschmückt, im Radio lief bereits das dritte Mal "Last Christmas", Plätzchen sind im Akkord gebacken und die 1. Kerze brennt. Die Luft draußen ist frühlingsmild, aber wir lassen uns unsere Weihnachtslaune nicht verderben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Adventssonntag!

Samstag, 28. November 2009

Fenstersterne

In den letzten Tagen habe ich fleißig Sterne gefaltet. Schon lange wollte ich diese Sterne aus Transparentpapier ausprobieren. 15 Stück habe ich hergestellt, für jede Fensterscheibe einen. 15 mal 15 Zacken. War ganz einfach, hat aber ein bißchen Zeit in Anspruch genommen. Das Ergebnis ist wirklich schön und die Sterne leuchten richtig.
Heute Nachmittag öffnen wir unsere Weihnachtskisten. Da freuen wir uns schon alle drauf. Jedes Stück steckt voller Erinnerungen, da werden wir wieder viel zu Erzählen haben.

Die Anleitung für die Sterne habe ich hier aufgeschrieben. 

Freitag, 27. November 2009

Adventskranz oder 4 Wochen bis Weihnachten

Oh, fast vergessen.

Das Wochenmotto: Dekoriere Dein Heim!

Das muß ich Euch doch nicht zweimal sagen, oder?! Das ist doch eine unserer leichtesten Übungen. Und ich weiß, Ihr seid alle ganz fleißig da draußen.
Viel Spaß!

Unser Adventskranz ist in diesem Jahr mal anders.
Wir hatten bis jetzt immer einen runden Adventskranz. Das ist sehr traditionell. Nimmt aber auf dem Tisch viel Platz in Anspruch. Deshalb habe ich mal etwas Neues ausprobiert. Ich muß sagen, mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Die Anhänger mit den Ziffern kommen aus Dänemark. Und Moos habe ich zufällig gestern in unserem Blumenladen entdeckt.



Donnerstag, 26. November 2009

Erkenntnisse einer Hausfrau 9

Der Erfinder des Ceran- Kochfeldes ist ein ganz gemeiner Mensch!

Anders kann ich mir das nicht erklären. Egal, wie man da wienert und putzt, irgendwie sind immer noch Schlieren oder Flecken auf dem Ceranfeld. Das Feld ist schön schwarz. Und weil genau oben drüber die Lichter der Dunstabzugshaube sind, wird das Kochfeld ganz toll angestrahlt, damit man auch jeden Fussel extra gut sieht.
Ich sag ja - ganz gemein!

Mittwoch, 25. November 2009

Adventskalender

Früher haben wir immer aus dem Westen Pakete bekommen. Da war für jedes Kind ein ganz einfacher Schokoladenkalender drin. Das war etwas ganz Besonderes.
Ich habe das Prinzip als Kind nicht so ganz verstanden. Man darf jeden Tag nur ein minifuzzikleines Stück Schokolade haben? Nicht alle auf einmal?
In einem Jahr habe ich alles auf einmal gegessen. Da gab es Ärger. Dann habe ich mal die Türchen aufgemacht, die Ränder der Schokoladenfiguren abgeknabbert und sie wieder reingetan. Das ist aber trotzdem zu auffällig gewesen. Dann habe ich den perfekten Trick entdeckt. Ich habe den Kalender an der Seite geöffnet, die ganze Palette mit der Schokolade herausgezogen, alles aufgegessen und dann alles wieder ordentlich verschlossen. Das hat keiner gemerkt. (Öhöm, ich war wohl schon immer so ein Süßschnabel.)
Nur hat das keinen Spaß gemacht, denn mein Bruder hat sich jeden Morgen an seinem Stück Schokolade erfreut und ich hatte nichts mehr.
Als mein Großer klein war, habe ich mich ganz enthusiastisch in die Adventskalenderproduktion gestürzt. 24 liebevoll einzeln verpackte Geschenke hingen an einer Schnur und verschönerten meinem Jungen die Adventszeit. Nur irgendwann wurde es immer schwieriger, so viele kleine Geschenke zu finden. Da bekam der Große Stiefelchen an einer Schnur mit Plätzchen, Gummibärchen und Schokolade drin und fand es toll. Seitdem hängt er an der Stiefelgirlande und will sie immer haben.
Das Mutzelchen soll in diesem Jahr ihren ersten Adventskalender bekommen. Sie bekommt keine 24 liebevoll einzeln eingepackte Geschenke. Es werden wohl Stiefelchen an einer Schnur.
Der kleine Bruder hat noch ein bißchen Zeit. Drei Mal dürft ihr raten, was er für einen Adventskalender bekommt.Der Liebste und ich haben Herzen an einer Schnur ;-)
Wenn ich für alle Familienmitglieder Geschenkchen einpacken würde, müßte ich im Sommer anfangen, die 96 Geschenke zusammenzusuchen.
Für den Großen habe ich in diesem Jahr trotzdem noch etwas Schönes gefunden: 52 spannende Experimente auf Kärtchen. Davon wird er wohl welche in seinen Stiefelchen finden. Danke für den Tipp, Frau Rotkraut!
(Es gibt noch mehr Ideen auf Kärtchen. Schaut mal nach!)
Und wer trotzdem Adventskalender selber machen möchte, findet bestimmt bei der Schlauen Krähe die passende Idee.


Dienstag, 24. November 2009

An unsere Wichtel

Juhuuu, wir wichteln mit! Wichteln unter Bloggerkindern. Da machen, glaube ich, an die 100 Kinder mit. Toll! Ist das aufregend!

Hier ein paar Infos für unsere Wichtel:

der Große
- wird nächste Woche 11 Jahre alt
- ist superschlau
- rätselt gern
- mag technische Dinge
- liest den ganzen Tag
- puzzelt gern in 3D
- trägt Größe 158

das Mutzelchen
- ist 2 Jahre alt
- liebt Autos
- mag Bücher
- mag Tiere
- fängt jetzt an zu Malen
- trägt Größe 98

der kleine Bruder
- ist 6 Monate alt
- kann jetzt schon gut greifen
- mag alles was raschelt und klappert
- trägt Größe 80

Ihr werdet schon das Richtige finden ;-)
Wir freuen uns schon sehr auf Post und stecken mitten in den Vorbereitungen für unsere Wichtelkinder.
Viele Grüße!

Dienstag

Schon wieder Dienstag! Die Zeit rennt. Jeden Dienstag kommt unsere Biokiste. Ich glaube, ich muß mehr Gemüse bestellen, mir ist zu wenig Gemüse zum Kochen dabei.
Letzte Woche schrieben mir einge, daß sie leider als Singles immer etwas wegschmeissen müssen, da es nur große Abpackungen gibt.
Unser Lieferdienst bietet auch Singlekisten an, da ist von jedem etwas drin, aber in geringeren Mengen. Schaut Euch doch mal in Eurer Gegend um, ob es so etwas auch bei Euch gibt. Der Vorteil dabei ist, daß Ihr keine Zeit beim Einkaufen verplempern müsst.
Seht Ihr die lila Knollen dort? Herbstrübchen. Hatte ich noch nie. Ein Rezept dafür liegt der Kiste bei. Mal sehen, wie die Rübchen schmecken.


Montag, 23. November 2009

Kalter Schnullerentzug

Kalter Schnullerentzug für das Mutzelchen.
Seit wir vor 4 Wochen die Stäbe aus ihrem Bett entfernt haben, zeigt das Mutzelchen uns jeden Tag, wie lange sie Abends so durchhalten kann.
Wir hatten von Anfang an nie Probleme mit den Schlafenszeiten. Wir haben Rituale, die wir jeden Abend wiederholen. Zähneputzen, Ausziehen, Wickeln, Eincremen, Vorlesen, Zudecken, Streicheln, Nachttlicht, Tür auf oder Tür zu... Wir kennen die verschiedenen Ansätze, wie man sein Kind zum Schlafen bringt. Ich bin Pädagogin...
Aber jeden Abend steht hier dasselbe Stück auf dem Spielplan. Mutzelchens Auftritt beginnt gleich nach dem Ausknipsen des Lichtes. Egal, wie müde sie vorher war - sie kommt aus ihrem Zimmer raus und rennt fröhlich den Flur rauf und runter. Wir bringen sie zurück. Ohne Worte, damit sie nicht denkt, sie bekommt Aufmerksamkeit für ihr Tun. Mit freundlichen Worten, damit sie merkt, daß wir sie ernst nehmen als liebende Eltern. Irgendwann dann schimpfen wir doch, weil wir einfach total genervt sind und uns eine bessere Abendgestaltung vorstellen können. So kann das 2 Stunden gehen.
Der Schnuller war so gut wie abgewöhnt, da wurde der kleine Bruder geboren. Klar, da brauchte das Mutzelchen den Schnuller doch wieder öfter. Immer öfter auch am Tag. In den letzten Wochen hat sie ihre Schnuller nur noch zerbissen. Ich habe ständig neue Schnuller gekauft. Der Schnuller spielte plötzlich eine zu große Rolle. Abends schmiss sie uns das Ding vor die Füße oder suchte ihn ständig oder warf ihn hinters Bett.
Vor drei Tagen, nach dem 20. Mal hin- und herrennen war ich irgendwann so genervt, da bin ich mit Mutzelchen zum Mülleimer gegangen und hab den Schnuller dort reingepfeffert. Klappe zu und Ende.
2 Nächte lang hat das Mutzelchen geweint. Aber nun hat sie den Bogen raus! Sie braucht keinen Schnuller mehr! (Pädagogisch wertvoll geht anders, ich weiß.)
Aber wir sind froh, daß es doch so gut geklappt hat. Neulich hatte ich bei Frau Ami gelesen, wie schön sie die Schnullerentwöhnung mit den Kindern zusammen vorbereitet hatte. Genauso wollte ich das auch machen.
Naja, ist nichts draus geworden.
Bleibt nur noch das Hin- und Hergerenne...
Hat noch jemand den ultimativen Tipp?

Und wie der Schnullerentzug beim kleinen Bruder schließlich vonstatten ging, steht hier.

Sonntag, 22. November 2009

Raclette

Gestern Abend hatten wir Besuch von lieben Freunden.
Endlich haben wir uns ein Raclettegerät zugelegt, das wir dann einweihen wollten. Auf der Suche nach Rezepten habe ich etwas entdeckt: Wußtet Ihr daß man auch Pizza in den Pfännchen backen kann? Ich wußte das noch nicht und fand die Idee super.
Also hat jeder eine kleine Schüssel Hefeteig bekommen, auf dem Tisch standen Schüsseln mit Tomatensauce, Mais, Pilzen, kleingeschnittener Salami, Reibekäse und noch mehr. Und dann gings los. Und es funktioniert tatsächlich! Der Teig darf nicht zu dick sein, denn er geht unter dem Grill noch ganz schön hoch, der Platz nach oben ist aber begrenzt.
Alle fanden es lecker und es hat uns viel Spaß gemacht. Das machen wir wieder!

Samstag, 21. November 2009

Vertrautes Bloggerdorf

Oh, nun ist sie schon wieder weg, die liebe Frau Landgeflüster! Den Michelmann hatte Sie auch dabei. Schön wars mit Euch!


Der Große

Gestern ist mir aufgefallen, daß ich für den Großen noch nicht mal eine eigene Rubrik in meinem neuen Blog habe. Da kam ich mir ziemlich schlecht vor. Geht er tatsächlich so unter im Familienleben?
Nein, eigentlich nicht. Viele Gespräche zwischen dem Liebsten und mir drehen sich um den Großen.
Der Große wird in zwei Wochen 11 Jahre alt. Von seinem Vater hatte ich mich sehr früh getrennt und so waren wir viele Jahre nur zu zweit. Es war eine schöne Zeit, die wir da hatten und ich habe es auch genossen, alleine für mein Kind da zu sein. Aber es fehlte etwas.
Als ich den Liebsten kennenlernte, ging alles ziemlich schnell. Er ist bei uns eingezogen, das Mutzelchen wurde geboren, wir haben geheiratet und dann kam noch der kleine Bruder. Das alles in nur 3 Jahren. Das war für den Großen ein bißchen viel auf einmal. Er hatte mich 8 Jahre für sich. Er konnte es erst nicht artikulieren, aber sein Verhalten änderte sich. Dazu kommt nun die Vorpubertät. Eine Geduldsprobe für uns Eltern.Wir müssen viel ausdiskutieren.
Natürlich dreht sich hier viel um die Kleinen. Ich versuche dem Großen das Gefühl zu geben, daß es toll ist, der Älteste zu sein. Und ich versuche ihm zu vermitteln, daß so eine Familie funktioniert. Die Aufmerksamkeit der Eltern ist geteilt und ruht nicht nur auf einem Kind alleine. Das finde ich auch gut so.
In Zukunft werde ich versuchen, die Rubrik "der Große" zu füllen, versprochen!

Neues aus dem Lazarett

Danke für Eure Genesungswünsche!
Der Große ist auf dem Weg der Besserung. Ich habe gleich Sinupret genommen und fühlte mich am nächsten Tag schon besser. Und an den Kleinen scheint der Kelch vorübergegangen zu sein.
Und mein Liebster ist sowieso selten krank.

Freitag, 20. November 2009

5 Wochen bis Weihnachten

Besorge oder bastle Weihnachtskarten und adressiere die Umschläge.

So eine gute Idee! Vor 6 Wochen schon war das Wochenmotto "erfasse Deine Adressen". Wißt Ihr noch?
Und - wer war fleißig und hat sich dran gehalten?
Nun also dreht sich alles um die Weihnachtspost. Willst Du Karten selbst gestalten? Oder Fotokarten verschicken? Oder schöne Karten kaufen? Es gibt unendlich viele Möglichkeiten der Familie und Freunden ein frohes Fest zu wünschen.
Wenn Du also Karten hast, adressiere schonmal die Umschläge. Und dann kannst Du nach und nach bei einer schönen Tasse Tee Deine Weihnachtspost erledigen.
Manche verschicken auch zum Jahresende eine E- Mail an alle Bekannten mit einem ganz persönlichen Jahresrückblick. Das lässt sich auch jetzt schon vorbereiten.
(mehr dazu bei simple mom)

Ich habe mich vor ein paar Jahren viel zu spät um meine Weihnachtspost gekümmert. Ich hatte es immer vor mir hergeschoben und plötzlich war schon der 23. Dezember. Die Post versichert ja immer, daß sie die Briefe innerhalb eines Tages befördert, aber ich würde da nicht mehr drauf vertrauen.
Damals kam ich also zu unserem Briefkasten und traute meinen Augen nicht: der Briefkasten quoll tatsächlich über! Das hatte ich noch nie gesehen! Die ganzen schönen Weihnachtsbriefe klemmten irgendwie in diesem Schlitz und einige lagen sogar schon unten auf der Straße. Da war ich wohl nicht die einzige Bummeltante!
Mir blieb nichts anderes übrig, meine Briefe auch noch dazwischen zu quetschen, denn es war keine Zeit mehr, um einen anderen Briefkasten zu suchen. Die Briefe vom Boden quetschte ich noch dazu und hoffte, daß die ganze Sache hält.
(Ich weiß heute leider nicht mehr, ob die Briefe noch pünktlich ankamen.)
Das will ich nie wieder erleben, deshalb werde ich jetzt anfangen, Karten zu schreiben. Und Du?

Donnerstag, 19. November 2009

Und ...

....deshalb gibts heute schön warme Suppe mit Kartoffeln, Pastinake, Möhre und Kürbiskönig. Lecker! Wärmt von innen, gibt Flüssigkeit und Kindheitserinnerungen.
Wenn ich als Kind krank war, hatte ich eine Glocke am Bett. Die Glocke, mit der am Heiligen Abend vor der Bescherung geläutet wurde. Wenn ich etwas brauchte, kam meine Mutter und brachte mir alles, was ich wollte. Meistens wollte ich warmen Schokoladenpudding essen. Ich lag in meinem Bett und konnte von dort aus den Himmel sehen und Wolken zählen. Am Nachmittag kamen Klassenkameraden vorbei und brachten die Hausaufgaben.
Einmal war ich an Weihnachten krank. Ich durfte auf dem Sofa im Wohnzimmer liegen und den ganzen Tag Märchenfilme gucken.
Irgendwie war es doch schön, so umsorgt zu werden. Was eine Mutter so durchmacht, wenn ihre Kinder krank sind, weiß ich erst jetzt. Und ist man selber auch noch krank, ist das nicht schön.




Erkenntnisse einer Hausfrau 8

In diesen Zeiten gibt es keine normale Erkältung mehr.

Der Große ist seit Sonntag krank. Hohes Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Kopfweh, Husten. Gliederschmerzen.
Seit gestern bin ich krank. Halsschmerzen, Kopfweh, Nebenhöhlenpochen, Gliederschmerzen.
Das Mutzelchen war gestern ganz warm und hustete schon.
Der kleine Bruder und mein Liebster halten sich noch wacker.
Erkältung, Grippe, gar diese Grippe? Keine Ahnung, aber noch nie war man so verunsichert.
Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt: Neues aus dem Lazarett!

Mittwoch, 18. November 2009

Naturschutzgebiet Höltigbaum

Am Sonntag waren wir im Naturschutzgebiet Höltigbaum, das gleich bei uns um die Ecke liegt. Die Stiftung Naturschutz Schleswig- Holstein hat dort ein sehr schönes Besucherzentrum eingerichtet, wo man etwas über die Geschichte der Gegend erfährt und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen kann. Es gibt Programme für Familien und für Kindergruppen. 
Wir haben wir an einer geführten Wanderung teilgenommen. Der Weg am Sonntag sollte uns ganz nah an die dort lebenden Galloway- Rinder führen. Auf dem Weg dorthin liefen wir bei strahlendem Sonnenschein durch einen Herbstwald. Dort wurden mit den Kindern verschiedene Spiele gemacht, unter anderem sollten die Kinder die Rinde der Bäume fühlen.
Die Galloways sind das ganze Jahr über draußen. Und sie sind richtig plüschig! Unser Mutzelchen konnte auf dem Heimweg ganz verschiedene Kuhlaute machen.
Manche Bäume sind bei dem Sonnenschein etwas durcheinander und denken wohl, daß der Frühling naht?

Dienstag, 17. November 2009

Unsere Biokiste

Heute ist wieder Biokistentag. Wie schnell doch eine Woche vergeht!
Manchmal haben wir etwas im Kühlschrank vergessen, das muß dann schnell verbraucht werden oder unser Meerschwein hat etwas davon.
Das Mutzelchen isst alles, was sie in der Gemüsekiste sieht. Der Große ist mäkelig, der isst außer Möhren nicht viel. Als er klein war, war das auch noch anders.
Wir haben das Glück in einer Region zu leben, in der wir immer genug zu essen haben. Wir stehen vor übervollen Regalen und können uns nicht entscheiden. Wir schlendern über den Markt und suchen nach Lust und Laune aus.
Wir diskutieren, ob wir den Brei fürs Baby selber kochen oder nicht, ob Bio oder nicht, ob unsere Kinder zuviele Süßigkeiten bekommen oder nicht.
Welch Luxusproblem!
Gerade läuft der Welternährungsgipfel in Rom. Der Hunger in der Welt ist größer denn je. Das sollten wir manchmal bedenken, wenn wir übers Essen meckern, denn das Problem hätten viele Menschen auf der Welt gerne.


Sonntag, 15. November 2009

6 Monate kleiner Bruder

Mit 6 Monaten

- hat man drei Speckringe an den Oberschenkeln
- passt man in Größe 74
- sabbert man am Tag drei Halstücher und Pullover durch
- greift man gern in Mamas Haare und läßt nicht mehr los
- hat man immernoch dieselbe Frisur
- riecht man einfach toll
- kann man an seinem Fuß nuckeln
- kann man sich alleine auf den Bauch drehen
- und dreht sich auch alleine wieder zurück
- strampelt man in der Wanne so doll, daß das ganze Bad nass ist
- schläft man durch, durch, durch!
- aber nur bis 6 Uhr...
- lacht und kichert man allerliebst
- macht man baba, ghi und mamam
- möchte man unbedingt wissen, wie die Tischkante schmeckt



Samstag, 14. November 2009

Novembersamstag

Heute Morgen: ein herrlicher Anblick!



In unserem Novembergarten:



hier grillt keiner mehr



hier sitzt keiner mehr



hier buddelt keiner mehr



hier blüht nichts mehr



den isst keiner mehr



hier rutscht keiner mehr



Die Natur braucht eine Pause. Nur, weil wir solche grauen ruhigen Tage haben, können wir uns an sonnigen Tagen so erfreuen. Ich möchte nicht immer Sommer haben, das wäre mir zu langweilig. Und ich lasse mich von dieser Novemberstimmung nicht runterziehen. Warum auch, wenn es drinnen so gemütlich ist.

Und dann tauchte noch die Frage nach meiner Kamera auf:
Voilà! Da ist das gute Stück!
Nachdem Frau Jette, die immer so schöne Bilder macht, auch "nur" eine kleine Kompakte hat, denke ich, daß es gar nicht mal so sehr an der Kamera liegt, ob man gute Fotos hat ;-)



Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Freitag, 13. November 2009

6 Wochen bis Weihnachten

Denke an Deine Familientraditionen an Weihnachten und finde vielleicht neue für Dich und Deine Familie.

Um Weihnachten herum gibt es soviele Traditionen, wie es Familien gibt. Lernt man seinen Partner kennen, prallen manchmal ganz verschiedene Traditionen aufeinander. Und jeder möchte am liebsten nach seiner Tradition feiern. Hat man dann eigene Kinder, ist es Zeit sich vielleicht eine ganz eigene Tradition zu schaffen.
(mehr dazu bei simple mom)

Wir schmücken erst am Samstag vor dem 1. Advent. Nicht eher. An diesem Tag wird die Adventszeit eingeläutet. Dann werden auch Plätzchen gebacken, die ersten Räuchermännchen ausprobiert und der Herrnhuter Stern wird zusammengesetzt.
Der Adventskalender wird selber befüllt. Vor Nikolaus werden die Schuhe geputzt. An unseren Baum kommen elektrische Kerzen. Und selbstgemachte Lebkuchenherzen. Vor der Bescherung gehen wir zur Christvesper und nach der Bescherung gibts etwas Leichtes zu essen. Abends gibts einen Weihnachtsfilm. Die Gans gibt es erst am nächsten Tag.
An den Feiertagen gehen wir jetzt immer in einen Wildpark. Das ist neu und wir haben gemerkt, daß es uns gut tut. Draußen kann man sich bewegen und frische Luft schnappen, das ist toll, da man über die Feiertage sonst sehr viel drinnen sitzt.
Das sind nur ein paar unserer Traditionen. Unsere Adventszeit setzt sich aus vielen kleinen schönen Augenblicken zusammen, die wir miteinander sehr genießen. Ich bin gespannt, welche Rituale die Kinder in ein paar Jahren einfordern werden, was für sie dann unbedingt dazugehören muß.

Was gehört in Deiner Familie unbedingt dazu? Habt Ihr auch schonmal eine neue Tradition eingeführt?

Donnerstag, 12. November 2009

12 von 12 im November

oder: 12 von 100 Wörtern vom Mutzelchen

Ekant - Elefant
Postade - Kastanie
Mamali - Salami
Salussell - Karussell
barm - warm
Popola - Pullover
Kakau - Traktor
Leuchpum - Leuchtturm
hunka - runter
mapse ding dong - es klingelt
hocholade - Schokolade
Hühnan - Hühner



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