Donnerstag, 23. Mai 2013

Blätterteigmuffins mit Spinatfüllung

Fertige Blätterteigplatten hatte ich da. Frischer Spinat lachte mich in der Gemüseabteilung an. Schafskäse ist im Einkaufskorb gelandet.

Mehr Zutaten braucht es nicht für eine schnelle Köstlichkeit fürs Mittagessen, fürs Abendbrot oder für die Party. Schmeckt warm und kalt.

*  Blätterteigplatten auftauen
*  ca. 500g frischen Spinat waschen und kleinzupfen
*  in etwas Öl anschwitzen (wer mag, gibt Zwiebeln dazu)
*  mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
*  Schafskäse kleinwürfeln und zum Spinat geben
*  ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen
*  in jede Vertiefung eine Blätterteigplatte legen
*  Spinat- Käse- Füllung hineingeben, zusammenfalten
*  nach Packungsangabe des Blätterteigs im Ofen backen

Diese Blätterteig"muffins" kannst Du mit allen erdenklichen Dingen füllen. Herzhaft wird es mit Broccoli, Spargel, Zucchini, Tomaten...
Süß wird es mit Äpfeln, Birnen, Rhabarber, Pflaumen...

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!



Nebenan

Aus den vielen, vielen interessanten Artikeln, die ich während der Woche so lese, habe ich Euch heute wieder eine kleine Auswahl zusammengestellt.


Ein äußerst interessanter Beitrag von Frau Indica über archäologische Grabungen mitten im Zentrum von Berlin.

Angesichts solcher Nachrichten bin ich immer wieder froh, zu einer sinnvollen Bank, der GLS- Gemeinschaftsbank gewechselt zu haben.

Wer eine Alternative zur Gartenschau in Hamburg sucht, fährt ein kleines Stückchen weiter nach Ellerhoop. Kiki stellt das Arboretum Ellerhoop vor.

Kinder aus der ganzen Welt posieren mit ihrem Spielzeug. Über solche Themen gibt es auch schöne Bildbände. Hier habe ich darüber berichtet.

Im empfehlenswerten Blog "Von guten Eltern" schreibt eine Hebamme über ihre Arbeit. Für mehr Gelassenheit bei der Beikosteinführung bei Babys plädiert sie hier. Finde ich gut.

Probleme bei der Wohnungssuche verblassen fast angesichts dieser Bilder aus New York.

Isabel kann sich immer so schön freuen. Freut mich auch :-)

Sicher ist sicher ;-)

Mittwoch, 22. Mai 2013

Alltagsdings

22. Mai 2013. Meine Kinder tragen Winterjacken und ihre Winterstiefel. Seit 3 Tagen regnet es ohne Pause. Es nieselt, es sprühregnet, es schüttet, es tröpfelt, es rauscht. Draußen ist es grau. Und grün. So dermaßen grün, dass ich immer denke, irgendwer hat die Farbsättigung hochgedreht. Die Blätter an Bäumen und Büschen sind förmlich explodiert. Das Unkraut aber auch. Das Gärtchen wuchert so vor sich hin.

Gerade ist der Teenie zur Schule gegangen. Er hat heute erst zur dritten Stunde. Viel passiert nicht mehr in der Schule. Es sind nur noch 4 Wochen bis zu den Sommerferien. Davon sind 2 Wochen Betriebspraktikum. Wir sehen uns nicht mehr oft, weil er Basketball spielt und zum Tanzunterricht geht. Dann hat er noch Termine in der Gemeinde und trifft seine Freunde.

Ich jongliere weiterhin mit den Bringe- und Abholzeiten und diversen Terminen der kleineren Kinder. Das bleibt noch bis Ende Juni so, dann geht das Mutzelchen nicht mehr in den Kindergarten und die Einrichtung des kleinen Bruders hat 3 Wochen Schließzeit. Der Adventsjunge macht das alles zum Glück problemlos mit. Seit er sich auf den Bauch, aber nicht alleine zurückdrehen kann, ist er, verständlicherweise, quengelig. Ist ja auch blöd, wenn man mit der Nase auf seinem Spielzeug liegt ;-)

So schaffe ich zwischendurch nur sehr wenig im Haushalt. Auch die Nähaufträge für meinen Shop muss ich mir gut einteilen. Immerhin habe ich gestern bei Regen (!) das Küchenfenster geputzt. Mein Glashängedings mit der Eule aus einer Zeit, Jahrzehnte, bevor Eulen Mode wurden, hängt auch endlich wieder. Ich könnte es stundenlang angucken, dieses schimmernde Grün.


Montag, 20. Mai 2013

Deutscher Mühlentag

Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag. Hast Du eine Mühle in der Nähe? Dann kannst Du sie heute besuchen. Hier sind alle teilnehmenden Mühlen verzeichnet. Viel Spaß!



Mühle Fortuna im Museumsdorf Unewatt

Sonntag, 19. Mai 2013

Aufregender Samstag

Da das anscheinend eine seit Jahren sehr bekannte Masche ist, möchte ich Euch erzählen, was mir gestern passiert ist:

Ich bin auf dem Weg ins Kino und stehe am Nachmittag an der Bushaltestelle. Um die Wartezeit zu überbrücken, schaue ich auf meinem Handy nach e- Mails und lese bei Twitter nach. Neben mir stehen zwei kleine Jungen. Ein großer junger Mann stellt sich zu uns. Ich gucke ihn mir kurz an und schaue wieder auf mein Handy. Aus dem Augenwinkel bemerke ich, wie der Mann ein Stückchen näher kommt. Ich denke noch, dass er dem Regen ausweichen will. Plötzlich schnappt er blitzschnell nach meinem Handy und will es mir wegnehmen. Durch einen Zufall habe ich aber die Handyhülle zwischen meine Finger geklemmt und so halte ich es fest. Er rutscht ab und rennt pfeilschnell davon. In der Straße um die Ecke wartet ein Freund auf ihn. Beide rennen weg. Ich brülle ihm noch hinterher.

Die beiden Jungen und ich sind völlig baff. Ich freue mich, dass ich mein Handy noch habe. Dass mir evtl. hätte mehr passieren können, fällt mir erst hinterher ein. Der Bus kommt. Ich steige ein und zittere. Das war echt krass. Wie dreist! So etwas ist mir noch nie passiert.
Heute habe ich Anzeige erstattet.

. . .

Im Kino habe ich mir auf den Schreck ein Eis gegönnt. Ich habe "Der große Gatsby" gesehen. Ich kannte schon die Version von 1974 mit Robert Redford. Der Film nach dem gleichnamigen Buch von F. Scott Fitzgerald erzählt die Geschichte eines Mannes, der alles hat, nur nicht die Liebe einer Frau. Er ist einsam und versucht das durch große Partys und Größenwahn zu kompensieren.
Die neue Version des Films ist ein einziger Rausch. Bunt, laut, grell, schnell. Häuser, Kleider, Autos, Frauen, Schmuck, Blumen, Springbrunnen, Konfetti, Farben, Licht... Von allem zu viel. Es war der pure Wahnsinn. Ich glaube, ich habe eine Stunde gebraucht, um mit der prallen Bilderflut klarzukommen. Ich saß kopfschüttelnd vor der Leinwand, auf der die wildesten, ekstatischsten Partys gefeiert wurden, die ich je im Kino gesehen habe. Die Musik dazu war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Hip Hop und Lana Del Ray verbinde ich nicht gerade mit den 20er Jahren. Der Film ist wirklich perfekt. Zu perfekt nach meinem Geschmack. Die Schauspieler sehen soooo gut aus. Alles ist bis aufs winzigste Detail inszeniert. Ich kam quasi mit einem kleinen Kater aus dem Kino.

Als ich hinterher im strömenden Regen mit nassen Schuhen an der Bushaltestelle stehe, bietet sich mir folgendes Bild. Ich grinse schief.


Samstag, 18. Mai 2013

Verzeihung, bitte!

Bitte entschuldigt, das mit dem schlechten Wetter heute war ich.

Ich habe nämlich gestern, als es so heiß und sonnig war, einen Sonnenschirm für unsere Terrasse bestellt, der heute geliefert wurde.

Jetzt steht er zusammengeklappt in der Ecke...


Erdbeer- Kranz

Ich wurde nach dem Rezept des Erdbeerkuchens gefragt, den es zum Geburtstag des kleinen Bruders gab. Ich habe mir die Torte ausgedacht, weil ich mal etwas Anderes machen wollte.

Den Rührteig habe ich in einer Springform gebacken. Wie nennt man eigentlich diesen Einsatz mit dem Loch? Ein richtiger Gugelhupf ist das ja gar nicht. Egal. Den fertigen Kuchen habe ich horizontal durchgeschnitten und mit Erdbeeren und Sahne gefüllt. Dann zusammensetzen und rundherum mit Sahne bestreichen und mit Erdbeeren garnieren.

Zutaten für den Teig:

250g Butter
200g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
4 Eier
400g Mehl
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz

Füllung:

2 Becher Sahne à 200ml
1 Tüte Sahnesteif
1 Schale Erdbeeren à 250g


Garnierung:

2 Becher Sahne
1 Tüte Sahnesteif
2 Schalen Erdbeeren


*  Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier schaumig schlagen
*  Mehl mit Backpulver nach und nach untermixen
*  wenn der Teig zu kompakt ist, etwas Milch dazugeben
*  in die gefettete Form geben und bei 180°C ca. 40- 50 Minuten backen (Umluft 170°C)
*  abkühlen lassen und teilen
*  Sahne schlagen, auf dem Kuchen verteilen
*  Erdbeeren putzen, in Scheibchen schneiden und auf der Sahne verteilen
*  mit Sahne abdecken und den Kuchenboden daraufsetzen
*  rundherum mit Sahne bestreichen und mit Erdbeeren belegen

Den Boden könnte man auch zwei Mal durchschneiden, dann werden die Schichten feiner. Die Sahnemasse kann auch mit Mascarpone, nach diesem Rezept, vermengt werden. Schmeckt bestimmt auch gut.

Gutes Gelingen und guten Appetit!


Freitag, 17. Mai 2013

Nebenan

*  Schon gesehen? Starke Bilder von starken Frauen. Vier Schwestern wurden 35 Jahre lang jedes Jahr fotografiert. Ich könnte diese Bilder stundenlang ansehen und bin total fasziniert von diesen Frauen. Was haben sie wohl erlebt in dieser ganzen Zeit?

*  In Hamburg findet gerade die Gartenschau statt. Es gibt so einige Gründe, warum wir höchstwahrscheinlich nicht hingehen werden. Warum? Sven hat dazu etwas aufgeschrieben. Und nach Lesen dieses Textes wusste ich nicht, ob ich lachen, weinen oder mich nur wundern sollte.

*  PARTY MAYBE? Für den Deutschen Webvideopreis 2013 ist dieses Konzert von Bachs Weihnachtsoratorium nominiert. Das Besondere? Alle Musiker und SängerInnen befinden sich in einer Leipziger Wohnung. Da wäre ich gerne dabeigewesen! Und die Sängerin mit dem pinken Schal kenne ich sogar :-)

*  Und sonst so? Die Luft draussen ist fliederduftgeschwängert. Zum drin Ertrinken. Da ist es kein Wunder, dass Dichter so vom Frühling schwärmen.



Donnerstag, 16. Mai 2013

Mit 5 Monaten...

-  greift man gezielt nach Dingen
-  fordert man immer vehementer Beschäftigung ein
-  kann man immer und überall schlafen
-  lacht man alle Personen an
-  sagt man: raraaahh, öbüüü, bwwwww, ähäää
-  hat man sich in Berlin einen Schnupfen geholt
-  hat man ständig seine Finger im Mund
-  kaut man auf Gegenständen herum
-  sabbert man wie ein Weltmeister
-  passt man nicht mehr in seine Bodys Größe 68
-  trägt man Windelgröße 4
-  muss man ständige Kuscheleien der großen Geschwister ertragen ;-)
-  hat man sich genau heute das erste Mal alleine vom Rücken auf den Bauch gedreht!


Schloss Schönhausen

Als ich Kind war, war das Ende des Straßenzuges, der zum Schloss Schönhausen führte, für den Normalbürger gesperrt. Die DDR- Führung nutzte es als Gästehaus für Staatsgäste.
Vorne in der Straße war ein interessanter Laden, der hieß "Jugendmoden". Das war weit und breit der Einzige, der Ende der 80er die begehrten Marmor- Wash- Jeans hatte. Aber nur, wenn gerade eine Lieferung gekommen war und man einfach ziemlich viel Glück hatte. Wir hatten nie Glück, obwohl wir ganz oft dort waren. Das Schloss habe ich also als Kind nie gesehen.

Dann wurde es lange renoviert, bis es im Dezember 2009 in neuer Pracht erstrahlte. Die sehr wechselhafte Geschichte dieses Baus vom Ende des 17. Jahrhunderts ist äußerst interessant. Hier haben schon Königinnen, Prinzessinnen und Fürstinnen gewohnt. Die Damen kann man auf wundervoll restaurierten Gemälden bestaunen. Das fand unser Mutzelchen besonders toll und hat es in vielen Bildern aufgearbeitet.
Die Räume des Schlosses sind sehr aufwändig restauriert worden. Die Holzböden sind erstklassig und die Stuckarbeiten ein Traum. Und auch die Geschichte des Schlosses in der DDR- Zeit wurde nicht ausgelassen. Die Gästeräume inklusive lila gekacheltem Bad erzählen sehr anschaulich davon. Der große Garten wurde wieder schön angelegt und bei gutem Wetter kann man dort auch Kaffee trinken.

Einen Besuch kann ich nur empfehlen! Wer möchte kann mehr über die Geschichte des Schlosses in dem empfehlenswerten Buch "Schönhausen"erfahren.



Mittwoch, 15. Mai 2013

Unser Tag

19.30 Uhr: die Kinder sind im Bett. Füße hoch.

Danke für alle Glückwünsche! Nachdem der Liebste und alle großen Kinder aus dem Haus waren, habe ich am Vormittag in der Küche gewerkelt. Herausgekommen sind Waffelbecherkuchen, eine Erdbeertorte und Rhabarbermuffins. Dann hat unser Geburtstagskind noch einen kleinen Gugelhupf im Kindergarten bekommen. Sehr gut. Ist ein bisschen viel geworden, aber ich kann nichts dafür, das liegt in meinen Genen.

Die Kinder haben dann auch gar nicht viel gegessen, denn die neuen Spielsachen waren zu interessant. Zwischendurch haben sie sich ab und zu Erdbeeren geholt.
Ich habe kleine Baumwollbeutel und Textilstifte besorgt. Jedes Kind durfte sich einen eigenen Beutel bemalen. Dazu einen Wimpel für das Geburtstagskind. Ich werde die Wimpel mit buntem Schrägband umsäumen und dann hat der kleine Bruder eine schöne Erinnerung an seinen ersten richtigen Kindergeburtstag.

Nach selbstgemachten Pommes, Würstchen und Gemüse wurden die Gäste abgeholt. Im Beutelchen trug jedes Kind einen Ableger von Erdbeerpflanzen aus unserem Garten nach Hause.

Ein schöner Geburtstag!


4

Heute vor 4 Jahren ist der kleine Bruder im Geburtshaus Pankow auf die Welt gekommen. So schön, dass wir ihn haben!



Dienstag, 14. Mai 2013

Kinderbauernhof Pinke Panke

Kein Besuch unser alten Heimat ohne einen Abstecher auf den Kinderbauernhof Pinke Panke. Diesen betreuten Aktivspielplatz mit Tieren gibt es jetzt seit 22 Jahren. Er wurde direkt auf dem ehemaligen Berliner Mauerstreifen auf der Grenze zwischen Pankow und Wedding gegründet.

Als mein Teenie noch klein war, waren wir manchmal fast täglich nach dem Kindergarten dort. Er kannte auch als Stadtkind Ziegen, Schafe, Esel, Gänse und noch mehr. Damals standen auf dem Grundstück noch Bauwagen. Die sind längst Geschichte. Tolle Lehmhäuser sind in jahrelanger Arbeit mit ganz viel Liebe zum Detail entstanden. Es gibt sanitäre Anlagen und eine große Küche. Schön, dass es diesen Ort immernoch gibt, denn immer schon musste um Gelder für dieses Projekt gekämpft werden. Der Eintritt ist kostenfrei, aber eine Spendendose ist vorhanden.

Sehr überrascht waren wir von der Frequenz der über den Bauernhof dröhnenden Flugzeuge. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so schlimm. Eigentlich sollten in dieser Gegend gar keine Flugzeuge mehr fliegen, aber zum Thema Flughafen sage ich lieber nichts.



Wie ich blogge

Nachdem ich also mein Jodeldiplom... äh... meinen Surfschein gemacht habe, habe ich irgendwann angefangen, zu bloggen.
Mittlerweile haben schon viele Blogger einen Fragebogen zum Bloggen beantwortet. Hier fing es an. Aber weil Cloudette so nett gefragt hat, schreibe ich auch mal auf, wie ich das so mache.

Bloggerinnen-Typ: Spontan. Querbeet.

Gerätschaften digital: Ein MacBook Pro und ein iPhone. Mit dem Laptop trifft man mich überall in der Wohnung an. Meine Blogeinträge schreibe ich hauptsächlich auf dem Sessel oder Sofa. Auf dem iPhone habe ich in der letzten Zeit auch etwas geschrieben, als ich den kleinen Bruder im neuen Kindergarten eingewöhnt habe und dort auf dem Besuchersofa gewartet habe.
Meine Kamera. Die hat eine Speicherkarte, die automatisch die Bilder an den Computer sendet.

Gerätschaften analog: keine

Arbeitsweise: Über die Zeit haben sich ganz automatisch bestimmte Routinen beim Bloggen ergeben. Montags erzähle ich etwas von unserem Wochenende, am Dienstag ist Biokistentag, am Mittwoch erzähle ich ab und zu etwas von meinem Shop, am Donnerstag haben sich so einige Schnipsel der Woche angesammelt und am Freitag zeige ich meinen Lieblingsmoment der Woche. Das sind ungefähr die Eckpfeiler. Dazwischen passt noch ganz viel Aktuelles, Fundstücke von Nebenan, Lesetipps, Alltagsbeobachtungen, Rezepte usw. Ich schreibe, wenn ich Zeit dafür habe. Wenn der Adventsjunge schläft oder die Kinder abends im Bett sind. Ich vernachlässige niemanden zugunsten des Internets ;-)

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung? Ich bin bei Blogger. Das ist schön einfach, übersichtlich und hübsch. Durch einige Gastbeiträge habe ich auch schon bei Wordpress geschrieben. Das sieht eher nach Maschinenraum aus. Damit komme ich nicht so gut klar. Andere Blogs habe ich gespeichert und lese sie über Feedbin.me. Artikel, die ich mir merken will, lege ich ganz profan in einen Ordner in meiner Lesezeichenleiste. Interessante Sachen bekomme ich meist über Twitter oder Facebook mit, wo ich auch einigen Nachrichtenseiten folge.

Wo sammelst du deine Blogideen? Ich sammle eigentlich nicht. Ich habe ganz viele Ideen im Kopf. Manchmal schreibe ich los und merke, das wird nix. Dann schreibe ich etwas Anderes und speicher den Entwurf ab.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick fürs Bloggen/im Internet? Hust. Zeitsparen? Nun ja. Was bei Blogger wirklich hilft, ist, vorher die Fotos verkleinert in der richtigen Reihenfolge abzuspeichern und dann komplett im Block hochzuladen. Dann geht es schneller und der Speicherplatz wird geschont.

Benutzt du eine To-Do List-App? Nein.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst? Die Mutti- Antwort: die Waschmaschine. Und gleich danach der Trockner. Und der Geschirrspüler.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere? Hm. Wäre schön. Jeder möchte doch einzigartig sein, oder?! Vielleicht können andere das besser beantworten.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen? Nichts Spezielles. Mein Haus- und Hofsender Radio Eins ist oft an.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall? Ich kann ganz gut früh aufstehen. Ich denke einfach nicht drüber nach und schwinge mich unter die Dusche. Dann läuft das schon. Außerdem habe ich nach bald 15 Jahren Mutterschaft das Ausschlafen eh verlernt.

Eher introvertiert oder extrovertiert? Ich glaube, zum Bloggen gehört einfach eine Portion Extrovertiertheit.

Der beste Rat den du je bekommen hast? Schlafe, wenn Dein Baby schläft.

Noch irgendwas wichtiges? Ohne meine Leser wäre bloggen nur halb so schön. Danke Euch!


Montag, 13. Mai 2013

Cool bis zum Mond...

... und wieder zurück. Oder so.

David Bowie? Cool.

Männer mit Gitarren? Cool.

Astronauten? Cool.

Astronaut mit Gitarre, der Bowie- Songs singen kann und dabei im Weltall schwebt? Obercool!

Gänsehaut. Aber wie!

...

(Pssst, ich habe gerade mit den Kindern eine Weile vor dem Bildschirm gesessen, weil der Astronaut Chris Hadfield in noch mehr Filmen zu sehen ist. Er beantwortet Fragen von Leuten, z.B. Wie putzt man Zähne im All? usw. Die beiden Kleinen haben sehr gestaunt. Mutzelchen ist der Meinung, da müsste mal augeräumt werden. Der kleine Bruder hat einen neuen Berufswunsch. Und der Teenie kennt das schon. Hä? Warum sagt er mir denn nix?!)

Auf Twitter kann man sehr viele schöne Fotos von seiner Reise um die Erde sehen. Hach.


Heimatreise

Neulich habe ich Sehnsucht nach Berlin bekommen. Ich schaute nach unseren Ferienwohnungen, in denen wir die letzten Male gewohnt haben. Eine gibt es nicht mehr. Bei der anderen wurden die Preise erhöht. 120 Euro für eine Nacht ist nicht gerade günstig.

Da fiel mir ein, dass wir schon seit Jahren Mitglied bei den Jugendherbergen sind. Ich bekam ziemlich kurzfristig ein Zimmer. Familienzimmer nannte es sich. Ich hatte ein bisschen Bedenken, wie das wohl werden würde mit den Kindern. Vor allem mit Baby.
Zuallererst: ja, die Jugendherberge war wie früher alle Jugendherbergen auf Klassenfahrten. Unser Zimmer war im "Herrentrakt". Toiletten und Duschen weit weg. An einem Abend bekamen wir warmes Abendessen, an zwei Tagen konnten wir am reichhaltigen Frühstücksbuffet auswählen. Das war alles in Ordnung. Alles war sauber und ordentlich.
Die Nächte waren kurz. Jugendgruppen auf Berlinreise gehen natürlich nicht um 22 Uhr schlafen. (Die machen durch.) Das Froschkonzert vor dem Fenster war toll. Für 2 Nächte haben wir in der Jugendherberge inklusive Essen 120 Euro bezahlt. Wie sagt der Berliner: "Da kann man nicht meckern!" Und das ist ein Kompliment ;-)

Für die Kinder war das alles ein einziges riesiges Abenteuer. Und genau deshalb haben wir die Reise ja gemacht. "Danke, Mama, dass Du die tolle Ferienwohnung für uns ausgesucht hast!" sagte Mutzelchen. Beide Kleinen durften in den Doppelstockbetten oben schlafen. Der Adventsjunge schlief ganz problemlos im Kinderwagen neben meinem Bett.

Berlin ist für die Kinder einen Quadratkilometer groß und einfach "herrlich!". Was es da alles gibt! Einen Kinderbauernhof, hohe Häuser, das Geburtshaus der Kinder, leckere Pizza, Straßenbahnen, Flugzeuge, Eis mit Streuseln, coole Spielplätze, eine Kirche und ein echtes Schloss! Was haben wir da alles zurückgelassen. Aber der Bezirk ist nicht mehr der, der er mal war. Jede Lücke wird zugebaut, Kleingärten eingeebnet, die Mieten werden immer teurer. Wieviel Cafés verträgt so ein Kiez? Wieviel neue Geschäfte? Manchmal denke ich, dass es ganz gut war, von dort wegzugehen. Aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein, damit es nicht so piekst im Herzen.


Mehr erzähle ich im nächsten Eintrag.

der kleine Bruder hat gepackt
Bürgerpark Pankow
Florastraße
ein Denkmal für die Berliner Trümmerfrauen am Schlosspark

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